Formel 1 Schwerer Unfall bei Vettels Sieg in Belgien

Schneller Angriff, kluger Stopp: Sebastian Vettel hat in Spa souverän vor Konkurrent Lewis Hamilton gesiegt. Das Rennen begann mit einem schlimmen Crash.

Sebastian Vettel
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Sebastian Vettel


Sebastian Vettel hat den Großen Preis von Belgien vor Lewis Hamilton gewonnen und damit den Rückstand in der Weltmeisterschaft auf 17 Punkte verkürzt. Auf dem dritten Platz landete Max Verstappen im Red Bull. Vettel überholte seinen WM-Konkurrenten bereits in der ersten Runde. Mit einer Führung ging er in eine frühe Safety-Car-Phase und gab diese auch bis zum Ende des Rennens nicht ab. Nur einmal wurde es noch kurz spannend.

So schnell hatte Sebastian Vettel vermutlich nicht damit gerechnet, die Führung zu übernehmen. Weil Nico Hülkenberg nach dem Start in Fernando Alonso und Charles Leclerc rauschte und die frühe Safety-Car-Phase absehbar wurde, zog der Ferrari-Pilot noch vor der Unterbrechung am Weltmeister vorbei. Bitter für sein Team: Der Wagen von Kimi Räikkönen wurde ebenfalls früh beschädigt und das Rennen war für den Finnen bereits in der achten Runde beendet.

Fernando Alonso (o.) und Charles Leclerc
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Fernando Alonso (o.) und Charles Leclerc

Hinter dem Spitzenduo kämpfte Max Verstappen mit den beiden Force-India-Piloten. In Runde sieben zog er an Esteban Ocon vorbei, vier Runden später kassierte er auch Sergio Pérez und eroberte Platz drei. Doch der Red-Bull-Pilot verlor dabei viel Zeit und blieb weit hinter Hamilton.

Dieser entschied sich in der 22. Runde als erster aus dem Trio der Führenden für einen Stopp. Er kam hinter Verstappen zurück auf die Strecke. Nur Momente später fuhr auch Vettel in die Box, kam aber knapp vor den Konkurrenten zurück ins Rennen. Nach dem Stopp von Verstappen war die Konstellation wiederhergestellt.

Valtteri Bottas im zweiten Mercedes, der vom viertletzten Platz ins Rennen gegangen war, profitierte vom Crash zu Rennbeginn und schloss nach längerer Aufholjagd während der ersten größeren Stopp-Phase zum Spitzentrio auf. An Verstappen kam er jedoch nicht mehr vorbei und verpasste so das Podium.

Da Vettel größere Fehler vermied und seit seinem frühen Überholmanöver konstant den Abstand vor Hamilton hielt, gewann er den Großen Preis von Belgien. In der Weltmeisterschaft liegt er nur noch 17 Punkte hinter seinem Rivalen Hamilton.

tip



insgesamt 6 Beiträge
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hileute 26.08.2018
1. Ein Glück das leclerc und alonso nichts passiert ist,
man will sich garnicht vorstellen, was passiert wäre wenn Alonso auch nur ein paar Zentimeter tiefer oder kürzer geflogen wäre. Bei Hüllenberg muss der Motor unprofessionell neuzusammengestellt worden sein, bevor er in Alonso geknallt ist schien der Motor sich verabschiedet zu haben. Ansonsten wie so oft diese Saison tolles Rennen, ausnahmsweise auch mal wieder tolle Leistung von vettel.es war genau die richtige Entscheidung so früh wie möglich an Hamilton vorbeizuziehen.
travelflo 26.08.2018
2. Klickbait
Es war ein Crash, aber kein schlimmer, niemand wurde verletzt.
hansa_vor 26.08.2018
3. Glückwunsch
zum Sieg an Vettel, Glückwunsch an Alonso und Leclerc unbeschadet den Unfall überstanden zu haben, Hülkenberg was hast du da gemacht? Danke an LH für seine "Ehrlichkeit", Ferrari hätte "tricks" im Auto und deshalb gewonnen? Was ein mieser Verlierer!
uzsjgb 26.08.2018
4.
Zitat von hileuteman will sich garnicht vorstellen, was passiert wäre wenn Alonso auch nur ein paar Zentimeter tiefer oder kürzer geflogen wäre. Bei Hüllenberg muss der Motor unprofessionell neuzusammengestellt worden sein, bevor er in Alonso geknallt ist schien der Motor sich verabschiedet zu haben. Ansonsten wie so oft diese Saison tolles Rennen, ausnahmsweise auch mal wieder tolle Leistung von vettel.es war genau die richtige Entscheidung so früh wie möglich an Hamilton vorbeizuziehen.
Nichts. Das Halo hätte auch das ausgehalten. Dafür ist es da.
ollydk 26.08.2018
5. Heulminton
Oh, er hat nicht gewonnen. Mimimi, Ferrari hat getrickst, sagt er. Na, ohne seinen Wingman ist es für ihn eben nicht so sehr einfach, zu gewinnen. Was für eine Heulsuse. Wäre das mal schön, wenn jeder Rennstall seine beiden Fahrer mal für sich fahren lassen könnte. Aber dann würde der Jammerlappen vermutlich gar kein Land mehr sehen.
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