Formel 1 Vettel lächelt die Misserfolge weg

Sebastian Vettel verlor innerhalb von zwei Rennen 31 WM-Punkte auf Lewis Hamilton. Trotzdem hält er seinen Ferrari für titelreif. Sein britischer Konkurrent lästert über den eigenen Rennwagen.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel
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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel


Lewis Hamilton führt die Fahrerwertung in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit 34 Punkten Vorsprung vor Sebastian Vettel an. Bei noch fünf ausstehenden Rennen ist das ein ordentliches Polster, dass der Ferrari-Pilot - ohne einen Ausfall Hamiltons - nur mit fünf Siegen in seinen insgesamt fünften WM-Titel umkehren könnte.

Dennoch gehen Ferrari und Vettel mit Optimismus in die Endphase der Saison, während bei Mercedes trotz der guten Ergebnisse in den vergangenen Rennen in Singapur und Malaysia verhaltene Stimmung herrscht. Die Scuderia war auf beiden Strecken schneller als die Silberpfeile, verschenkte durch einen Startunfall und Motorenprobleme aber zwei mögliche Doppelsiege und Vettel verlor auf Hamilton 31 WM-Punkte.

"Bei mir überwiegt die Zuversicht, ich bin keiner, der zurückschaut", sagte Vettel im Vorfeld des Großen Preises von Japan am kommenden Sonntag (7 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL und Sky). "Das hätte ich auch nicht getan, wenn wir die letzten drei Rennen gewonnen hätten. Das Paket ist da, hoffentlich läuft das eine oder andere noch für uns." In Singapur war der Deutsche nach dem Unfall ausgeschieden, in Malaysia fuhr er noch vom letzten Startplatz bis auf Rang vier vor. "Wir haben jetzt eine sehr gute Pace", sagte Vettel zur Strecke in Suzuka, die von der Charakteristik her eher Mercedes liegen müsste.

Doch beim Titelverteidiger hat die Weiterentwicklung der vergangenen Wochen nicht die gewünschte Steigerung gebracht - in Malaysia war sogar Red Bull schneller als Mercedes. "Das Ziel ist weiter Rennen zu gewinnen", sagte Hamilton in Suzuka. "Selbst wenn ich bis zum Ende des Jahres nicht jeden Grand Prix gewinnen muss, das ist der beste Weg."

Der Brite deutete aber auch Probleme in der Abstimmung seines Boliden an: "Der Wagen und ich haben viel gemeinsam: Er hat ein Riesenpotenzial, will aber nicht immer machen, was man ihm sagt."

krä/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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akkzent 05.10.2017
1. Hamilton lästert über den eigenen Rennwagen?
Stimmt zwar nicht, ist aber eine geile Headline. Und wieso steht denn im Text nichts darüber? Das Einzige was ich lese: Der Brite deutete aber auch Probleme in der Abstimmung seines Boliden an: "Der Wagen und ich haben viel gemeinsam: Er hat ein Riesenpotenzial, will aber nicht immer machen, was man ihm sagt."
steingärtner 05.10.2017
2. Hamilton wie er denkt und lebt
"Der Wagen und ich haben viel gemeinsam: Er hat ein Riesenpotenzial, will aber nicht immer machen, was man ihm sagt." Was für ein eingebildeter Gockel.
uzsjgb 05.10.2017
3.
Zitat von steingärtner"Der Wagen und ich haben viel gemeinsam: Er hat ein Riesenpotenzial, will aber nicht immer machen, was man ihm sagt." Was für ein eingebildeter Gockel.
Warum verspüren Sie das Verlangen Hamilton zu beleidigen, nur weil Ihnen seine Aussage nicht passt? Wäre es nicht ein viel schönerer Beweis Ihrer Intelligenz, wenn Sie Hamiltons Aussage inhaltlich widerlegen würden?
TheFunk 05.10.2017
4. Was für ein großartiger Satz!
"Der Wagen und ich haben viel gemeinsam: Er hat ein Riesenpotenzial, will aber nicht immer machen, was man ihm sagt." Danke Lewis Hamilton, dieses Zitat merke ich mir.
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