Formel 1 Vettel testet neuen Cockpitschutz

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat erstmals den Cockpitschutz Shield getestet. Das Kopfschutz-Modell soll ab 2018 für mehr Sicherheit sorgen - und die Sicht der Fahrer dabei nicht beeinträchtigen.

Sebastian Vettel mit dem Cockpitschutz Shield
REUTERS

Sebastian Vettel mit dem Cockpitschutz Shield


Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat als erster Formel-1-Fahrer den neuen Cockpitschutz Shield getestet. Im ersten freien Training zum Großen Preis von Großbritannien ging der 30-Jährige von Beginn an mit der Neuentwicklung an seinem Ferrari auf die Strecke. In den kommenden Sessions und im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL und Sky) kommt Shield nicht zum Einsatz.

Das System aus transparentem Kunststoff soll zum einen Schutz vor herumfliegenden Gegenständen bieten, zum anderen aber die Sicht der Fahrer nicht beeinträchtigen. Am vergangenen Samstag wurde ein erster Entwurf an einem Boliden von Williams präsentiert. Noch ist aber nicht klar, wie der Cockpitschutz final aussehen soll. Umfangreichere Tests folgen im September im italienischen Monza.

Shield soll der Nachfolger für den ungeliebten Halo-Cockpitschutz sein und ab 2018 für mehr Sicherheit sorgen. Das System ist optisch ansprechender als Halo und ist an den von Red Bull entwickelten und getesteten Aeroscreen angelehnt.

mru/sid



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Max Super-Powers 14.07.2017
1.
Ich verstehe sowieso nicht, wie bei einem dermaßen von A bis Z aerodynamisch durchgeplanten Fahrzeug wie einem F1-Renner nicht schön längst eine Cockpithaube oder zumindest eine Flugzeug-inspirierte Frontscheibe Einzug gehalten hat. Das Gewicht sollte doch zu managen sein und die Vorteile, wenn der Fahrtwind nicht gegen den Helm des Piloten knallt, sind doch schon seit den 1920ern im Flugzeugbau bekannt.
travelflo 14.07.2017
2. @Max Super-Powers
Man möchte die Helme, die Piloten sehen. Wenn es danach geht möglichst aeordynamisch zu sein, hätte man schon längst alles vorkleidet, vor allem die Räder.
keese 14.07.2017
3. Bitte entspiegeln
Als Zuschauer hätte ich gerne diese Schutzscheide entspiegelt. F1 ist teuer genug, da sollten die paar Kröten auch drinsitzen.
Bueckstueck 14.07.2017
4.
Zitat von Max Super-PowersIch verstehe sowieso nicht, wie bei einem dermaßen von A bis Z aerodynamisch durchgeplanten Fahrzeug wie einem F1-Renner nicht schön längst eine Cockpithaube oder zumindest eine Flugzeug-inspirierte Frontscheibe Einzug gehalten hat. Das Gewicht sollte doch zu managen sein und die Vorteile, wenn der Fahrtwind nicht gegen den Helm des Piloten knallt, sind doch schon seit den 1920ern im Flugzeugbau bekannt.
Schmutz und Wasser. Oder hast du bisher mal einen Scheibenwischer an einem F1 Wagen gesehen? Andere Rennserien mit Windschutzscheiben haben das, weil es notwendig ist. Und womöglich wird genau das diese Scheibe aus der Verlosung kegeln, denn einerseits lässt sich das bei dieser Form nur schwer realisieren und andererseits ist ein Wischermotor plus Flüssigkeitstank und Pumpe halt nicht besonders leicht. In Summe wird es einige Kilo an Zusatzgewicht bedeuten. Dagegen stehen die federleichten Abreissvisiere an den Helmen...
realplayer 14.07.2017
5.
Zitat von Max Super-PowersIch verstehe sowieso nicht, wie bei einem dermaßen von A bis Z aerodynamisch durchgeplanten Fahrzeug wie einem F1-Renner nicht schön längst eine Cockpithaube oder zumindest eine Flugzeug-inspirierte Frontscheibe Einzug gehalten hat. Das Gewicht sollte doch zu managen sein und die Vorteile, wenn der Fahrtwind nicht gegen den Helm des Piloten knallt, sind doch schon seit den 1920ern im Flugzeugbau bekannt.
Kann man machen - nennt sich dann WEC.
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