Formel 1 Sutil verliert sein Cockpit bei Sauber

Adrian Sutil muss sich auf die Suche nach einem neuen Rennstall machen. Der Vertrag des deutschen Formel1-Piloten bei Sauber wird nicht verlängert. Auch sein Kollege Esteban Gutiérrez muss gehen.

Formel1-Pilot Sutil: Zeit bei Sauber geht vorbei
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Formel1-Pilot Sutil: Zeit bei Sauber geht vorbei


Hamburg - Adrian Sutil verliert in der kommenden Formel-1-Saison sein Cockpit bei Sauber. Das Schweizer Team teilte in der Nacht zum Donnerstag in Sao Paulo mit, dass 2015 der 22 Jahre alte Brasilianer Felipe Nasr und Marcus Ericsson die neue Fahrerpaarung bilden. Damit ist zugleich klar, dass auch der bisherige Stammpilot Esteban Gutiérrez keinen neuen Vertrag erhält.

Den bislang für das insolvente Caterham-Team fahrenden Schweden Ericsson hatte Sauber erst vor ein paar Tagen verpflichtet. Zudem gab der Rennstall bekannt, dass die Banco do Brasil neuer Partner wird.

aha/dpa



insgesamt 13 Beiträge
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silenced 06.11.2014
1.
Rein theoretisch könnten die Rennställe auch komplett auf die Fahrer verzichten und das Auto von der Box aus fernsteuern, was heute sowieso schon fast der Fall ist. 90% Auto, 10% Fahrer. Würde sogar Kosten sparen. Ist eventuell eine Überlegung wert um die Formel 1 zu retten.
Saibot86 06.11.2014
2. Bitter...
Das ist für beide Fahrer bitter - für Sutil mehr noch als für Gutierrez, wie ich finde. Ich hätte Sutil gerne mal in einem besseren Auto gesehen, so dass er sein Können endlich mal hätte zeigen können. Leider zählt in der heutigen Formel 1 reines "Können" nicht mehr viel, wenn der Fahrer kein Geld bzw. große Sponsoren mitbringt. Wirklich schade...allerdings auch nicht all zu verwunderlich in Anbetracht der Tatsache, dass einige Teams finanziell extrem angeschlagen sind und jeden Cent gebrauchen können.
topterrortroll 06.11.2014
3. Die
Millionen der Bezahlfahrer wiegen kein Können auf! Sauber wird sich damit maximal mühsam über die Runden schleppen! Ist da nicht eine Frau Teamcheffin? ;-)
vogelskipper 06.11.2014
4. Wer schaut das noch?
Da Sauber auch große finanzielle Probleme hat, gehen die Cockpits nun eben an Fahrer, die viel Geld mitbringen. Das ist ja bei allen kleineren Rennställen schon so, leider, denn damit fahren nicht die Talente, sondern die, die Kohle haben und das ist für den Rennsport nicht gut. Zu Zeiten von Lauda, Prost, Senna und sogar Hill war die Formel 1 noch spannend, aber mit dem heutigen Regelwerk, Vorschriften und Vorgaben werden kleinere Teams wohl nie mehr die Chance haben vorne mitzufahren. Das ist sehr schade und für den Zuschauer langweilig! Wenn man bendenkt, dass Williams und McLaren mal Top Teams waren und wo sie jetzt herumgurken, es ist eine Schande. Aber so ist das, wenn es in einem Sport nur noch um Geld geht. Ich schaue schon lange keine Rennen mehr an.
mariowario 06.11.2014
5. Zu Zeiten von Nikki Lauda mußten die Fahrer immer Geld mitbringen…
Es ist doch wirklich eine Illusion anzunehmen das in der Formel 1 die schnellsten oder besten Fahrer in den Autos sitzen. Natürlich sind die Großsponsoren wie 'Emirates' bei Mercedes auf die zwanzig Millionen die ein Fahrer zusätzlich bringen könnten nicht so angewiesen wie das Sauber Team. Und wenn man es genauer betrachtet ist die 'britische Autoindustrie' (Lotus, McLaren ?) und die Zahl der englischen Formel 1 Weltmeister ein Indiz für eine 'Clubserie' (echte Serien wie die Formel E (mit gleichen Motoren) sind eher ein Maß dafür wie schnell ein Fahrer im Vergleich zu anderen ist).
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