Formel 1 Designer Newey räumt Fehler an Sennas Rennwagen ein

Der tödliche Unfall des Formel-1-Fahrers Ayrton Senna vor 20 Jahren in Italien hängt offenbar auch mit einem Konstruktionsfehler zusammen. Adrian Newey, damals Chefdesigner bei Williams, sagt, er habe sich bei der Aerodynamik des Autos verrechnet.

Designer Newey: "Bei der Aerodynamik des Autos verrechnet"
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Designer Newey: "Bei der Aerodynamik des Autos verrechnet"


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Hamburg - Adrian Newey hat in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "auto, motor und sport" eingeräumt, dass der tödliche Unfall des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna vor 20 Jahren beim Großen Preis von San Marino auch mit einem Konstruktionsfehler zusammenhing. Newey, damals der Chefdesigner beim Williams-Team, sagte: "Ich hatte mich bei der Aerodynamik des Autos verrechnet."

Senna war am 1. Mai in der siebten Runde des dritten Saisonrennens in der Tamburello-Kurve von der Strecke abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit in eine Betonmauer gerast. Etwa vier Stunden später starb er in einer Klinik in Bologna.

Newey sagte nun, es habe mit dem Auto ein Problem gegeben. "Das Fenster an Bodenfreiheiten, in dem das Auto funktionierte, war zu klein. Das wurde uns bei einem Test in Nogaro klar, den Damon Hill vor Imola durchführte." Die Strecke habe wie jene in Imola sehr viele Bodenwellen gehabt.

"Mir wurde sofort klar, was das Problem unseres Autos war. Die Seitenkästen waren zu lang", berichtete der britische Star-Designer, der inzwischen bei Sebastian Vettels Weltmeisterteam Red Bull arbeitet. "Dadurch riss beim Eintauchen des Autos vorne der Luftstrom im Diffusor ab, weil das vordere Ende der Seitenkästen der Strecke zu nah kam."

Nach dem aktuellen Wissensstand höre sich das lächerlich an, aber "wir hatten damals noch nicht die Werkzeuge, um das Problem vorher im Windkanal zu erkennen", erklärte er. Williams habe es aus Zeitgründen nicht mehr geschafft, die Seitenkästen vor dem Grand Prix von San Marino zu verkürzen.

chp/dpa



Forum - Was bringt die Formel-1-Saison 2014?
insgesamt 570 Beiträge
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Nabob 25.02.2014
1. Bereits früher wartete man bis Barcelona,
Zitat von sysopNeue Motoren, neue Aerodynamik, neue Regeln: Die kommende Formel-1-Saison ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Kann Sebsatian Vettel dennoch seinen fünften Titel in Folge gewinnen? Oder gelingt den Silberpfeilen von Mercedes die Wachablösung? Und wie stark ist Ferrari mit seiner neuen Fahrerpaarung Fernando Alonso/Kimi Räikkönen?
um beurteilen zu können, welches Potential jedes Auto hat - das wird nun bei einer völligen technischen Änderung von 2013 nach 2014 erst recht gelten. Die schnelle Testfahrt des Nico Rosberg durch den journalistischen Durchlauferhitzer zu drücken, sagt inhaltlich nichts. Am Ende wird der Fahrer vorn stehen, dessen Rennstall am meisten Budget und know-how zur Verfügung hat, das fahrerische Potential wird noch weiter in den Hintergrund treten und die Gründe für Siege werden für den Zuschauer immer unergründlicher. Spielzeugveranstaltung für Erwachsene, mit Sport ist da nicht mehr viel und Formel 1 als Technologieträger für die spätere Serie ist auch antiquarisch.
licea_felipe 01.03.2014
2.
Die schnelle Testfahrt des Nico Rosberg durch den journalistischen Durchlauferhitzer zu drücken, sagt inhaltlich nichts
Nonvaio01 01.03.2014
3. ich denke
Zitat von sysopNeue Motoren, neue Aerodynamik, neue Regeln: Die kommende Formel-1-Saison ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Kann Sebsatian Vettel dennoch seinen fünften Titel in Folge gewinnen? Oder gelingt den Silberpfeilen von Mercedes die Wachablösung? Und wie stark ist Ferrari mit seiner neuen Fahrerpaarung Fernando Alonso/Kimi Räikkönen?
wenn 10 Autos beim start der F1 in Ziel kommen ist das ein gutes ergebnis. So wie es momentan aussieht muss man nur durchkommen und man hat punkte, so koennen die kleinen teams am anfang der saison jedenfalls punkten.
rööp 01.03.2014
4.
Zitat von Nonvaio01wenn 10 Autos beim start der F1 in Ziel kommen ist das ein gutes ergebnis. So wie es momentan aussieht muss man nur durchkommen und man hat punkte, so koennen die kleinen teams am anfang der saison jedenfalls punkten.
Ich sehe dem auch eher skeptisch entgegen. Alle Teams haben riesige Probleme mit dem neuen Reglement. Die Jagd nach 10tel oder 100stel ist wohl erst mal zweit, bzw. drittrangig. Aktuell steht VET schon wieder in Bahrain.
rööp 02.03.2014
5. 02.03.2014 Liveticker
Zitat von Nonvaio01wenn 10 Autos beim start der F1 in Ziel kommen ist das ein gutes ergebnis. So wie es momentan aussieht muss man nur durchkommen und man hat punkte, so koennen die kleinen teams am anfang der saison jedenfalls punkten.
09:31 Uhr Longrun für Vettel Sebastian Vettel - wer hätte das gedacht? - hat seinen ersten Longrun absolviert. Rund 15 Umläufe waren das, und die Zeiten waren im Bereich von 1:39 bis 1:41 Minuten. Da waren andere schon langsamer. Heißt also: Wenn der RB10 mal läuft, ist er vorne dabei... 10:09 Uhr Rote Flagge Und wer ist der Übeltäter? Sebastian Vettel im Red Bull, wie könnte es anders sein. Der RB10 steht entgegen der Fahrtrichtung neben der Strecke, Feuerlöscher sind im Einsatz. Der Deutsche war gerade auf einem längeren Run. 10:26 Uhr Stand nach dreieinhalb Stunden 01. Valtteri Bottas (Williams) 1:34.797 02. Fernando Alonso (Ferrari) +0,712 03. Nico Hülkenberg (Force India) +0,780 04. Jean-Eric Vergne (Toro Rosso) +0,904 05. Adrian Sutil (Force India) +1,670 06. Jenson Button (McLaren) +3,314 07. Kamui Kobayashi (Caterham) +3,856 08. Romain Grosjean (Lotus) +4,505 09. Sebastian Vettel (Red Bull) +4,911 10. Max Chilton (Marussia) +6,445
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