Formel 1 Vettel dominiert Training von Monaco deutlich

Guter Start ins Rennwochenende für Sebastian Vettel: Der Deutsche hat in Monaco die Bestzeit im Training hingelegt. Ferrari wartet schon lange auf einen Sieg im Fürstentum.

Sebastian Vettel
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Sebastian Vettel


Formel-1-Pilot Sebastian Vettel ist beim freien Training in Monaco die schnellste Runde gefahren. Der WM-Spitzenreiter im Ferrari umrundete den Stadtkurs in Monte-Carlo in 1:12,720 Minuten. Bei Ferrari macht das Hoffnung auf einen lang ersehnten Erfolg: Der bisher letzte Sieg für den italienischen Rennstall in Monaco gelang Michael Schumacher im Jahr 2001.

Vettel setzte sich deutlich von der Konkurrenz ab. Der zweitschnellste Fahrer, der Australier Daniel Ricciardo (Red Bull, 1:13,207 Minuten), war knapp eine halbe Sekunde langsamer. Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen aus Finnland folgte knapp dahinter (1:13,283).

Vizeweltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien), der in der WM-Wertung sechs Punkte hinter Vettel steht, zeigte im Mercedes im zweiten Training nur die achtbeste Zeit (1:13,873), sein Teamkollege Valtteri Bottas aus Finnland wurde nur Zehnter (1:13.902). Im Vormittagstraining waren die Mercedes-Piloten noch auf den Plätzen sechs und acht gelandet. Als einziges Team im Feld legten die Silberpfeile in der eigentlich schnelleren zweiten Session nicht mehr zu.

Ex-Weltmeister Jenson Button (1:13,981) holte für McLaren den zwölften Rang. Der Engländer ersetzt für ein Rennen den Spanier Fernando Alonso, der an diesem Wochenende bei den Indy 500 in den USA startet. Für die weiteren Deutschen neben Vettel lief das Training enttäuschend: Nico Hülkenberg (1:14,870) hatte im Renault im ersten Training Probleme mit der Batterie und belegte im zweiten letztlich den 17. Platz. Pascal Wehrlein (1:15,695) wurde im Sauber 20. und damit Letzter.

aev/dpa/sid

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insgesamt 3 Beiträge
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Lankoron 25.05.2017
1. Die Zeiten sind doch
völlig irrelevant, weil niemand weiss, was die Teams in den freien Trainings testen.
uzsjgb 25.05.2017
2. Kein Streckenrekord
Ein Streckenrekord in der Formel 1 gilt nur für Rennrunden. Deswegen ist der Begriff Streckenrekord für eine Trainingsrunde falsch. Bitte korrigieren und in Zukunft besser recherchieren. - - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. Redaktion Forum
uzsjgb 25.05.2017
3.
Zitat von Lankoronvöllig irrelevant, weil niemand weiss, was die Teams in den freien Trainings testen.
Natürlich weiß man, was die Teams testen. Das Setup für das Qualifying mit leeren Tanks und das Setup für das Rennen mit vollen Tanks. Desweiteren testen die Teams die Abnutzung der Reifen, also die Longruns. Theoretisch dürften die Teams alles mögliche testen, in den freien Trainings müssen die Autos noch nicht mal regelkonform sein. Aber gerade in Monaco würde das sehr wenig Sinn machen. Ein einfacher Vergleich der Reihenfolge aus den freien Trainings mit der Startaufstellung zeigt wie relevant die Zeiten sind.
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