Hamburg - Sebastian Vettel hat einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Der Formel-1-Fahrer belegte im Qualifying zum Großen Preis von Abu Dhabi zwar nur Rang drei. Doch sein großer Rivale Fernando Alonso kam lediglich auf Platz sieben. Der Spanier hat vor dem drittletzten Saisonrennen 13 Punkte Rückstand auf Vettel.
Damit geht der Deutsche mit einer guten Ausgangslage ins drittletzte Rennen der Saison am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Zumal sein Teamkollege bei Red Bull, Mark Webber, Platz zwei belegte. Die schnellste Zeit fuhr Lewis Hamilton (McLaren).
"Wir hatten ein paar Probleme, aber alles in allem können wir schon zufrieden sein", sagte Vettel. "Der letzte Abschnitt war nicht so, wie ich es mir gewünscht habe. Am Schluss noch auf zwei schnelle Runden zu gehen, wäre die bessere Alternative gewesen, aber nachher ist man immer schlauer. Für Platz eins hätte es ohnehin nicht gereicht, Lewis war einfach zu weit weg."
Alonso: "Das war eben das Limit, schneller geht es nicht"
Die zuvor defekte Bremse habe ihn in der Quali nicht mehr behindert, gestand der Deutsche ehrlich ein: "Sie hat fantastisch funktioniert." Auch seine Berührung mit der Bande, die immerhin einen heftigen Funkenschlag nach sich zog, sei "kein heftiger Kontakt" gewesen und "deshalb auch kein Problem für das Auto".
Wesentlich schlechter war die Stimmung bei Alonso. "Es wäre schön gewesen, weiter vorn zu sein. Aber leider waren wir heute nicht schnell genug", sagte der in den vergangenen Wochen schon deutlich angespannte Spanier: "Insgesamt muss man zufrieden sein. Das war eben das Limit, schneller geht es nicht. Von Platz sieben hat man ja durchaus noch seine Möglichkeiten. Wir müssen das Maximum rausholen."
Michael Schumacher verpasste hingegen die Top Ten in der Startaufstellung zu seinem drittletzten Formel-1-Rennen deutlich. Der 43-Jährige kam in seinem Mercedes nur auf den 14. Platz. Auch Landsmann Nico Hülkenberg scheiterte im zweiten Abschnitt der K.-o.-Ausscheidung auf dem Yas Marina Circuit. Der Force-India-Pilot wurde Elfter. Timo Glock belegte Rang 22.
leh/sid
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