Großer Preis von Singapur: Webber kann Kritik an "Taxifahrt" nicht nachvollziehen

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Taxifahrer Webber: "Wurde zuvor schon gemacht"

Gefährlich? Mark Webber kann das nicht finden. Die Kritik an seiner "Taxifahrt" beim Großen Preis von Singapur hält der Red-Bull-Pilot für komplett übertrieben. Der Australier hatte sich auf dem Kurs vom Kollegen Fernando Alonso über die Ziellinie chauffieren lassen.

Hamburg - Nach seiner gefährlichen Taxifahrt beim Grand Prix von Singapur hat Mark Webber mit Unverständnis und dem ihm eigenen Humor auf seine Verwarnung reagiert. Der Australier veröffentlichte am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter eine Foto-Collage, auf der frühere Formel-1-Mitfahrgelegenheiten zu sehen sind. "Ja, ich dachte, es wurde schon zuvor gemacht", schrieb der Red-Bull-Teamkollege von WM-Champion Sebastian Vettel.

Webber war am Sonntag beim Nachtrennen in Singapur kurz vor Ende ausgeschieden. Der 37-Jährige stellte seinen Wagen ab, lief aber zurück auf die Strecke und wurde schließlich von Fernando Alonso im Ferrari quasi als Anhalter mitgenommen. Die Szene spielte sich allerdings unmittelbar nach einer 90-Grad-Kurve ab, als unter anderen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton angefahren kam.

Webber wurde den Regeln entsprechend verwarnt. Es war seine dritte Ermahnung, daher muss er beim Rennen in Südkorea zehn Startplätze zurück. Auch Alonso erhielt einen Rüffel, allerdings ohne Folgen. Für den Spanier und ihn seien die Verwarnungen "gelinde gesagt skurril. Großartiger Moment, und die Fans haben es geliebt", schrieb Webber.

aha/dpa

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1. Die Taxifahrt ist nicht das Problem
kross62 24.09.2013
Natürlich wurden solche Fahrten früher schon gemacht. z.B. vor zwei Jahren nahm Webber Alonso mit. Den Zuschauern macht das Spaß und die Mitfahrer gefährden ja schließlich nur ihren eigenen Hintern. Das Problem war, dass Webber hinter einer nicht einsehbaren Kurve auf der Rennstrecke herumläuft und damit andere Fahrer und Zuschauer gefährdet. Das hätten er und Alonso auch geschickter lösen können.
2. Ja eben!
Gerdd 24.09.2013
Zitat von kross62... die Mitfahrer gefährden ja schließlich nur ihren eigenen Hintern. Das Problem war, dass Webber hinter einer nicht einsehbaren Kurve auf der Rennstrecke herumläuft und damit andere Fahrer und Zuschauer gefährdet. Das hätten er und Alonso auch geschickter lösen können.
Der abgestellte Red Bull von Webber hätte wohl für sich schon gelbe Flaggen bedeuten können. Der Taxifahrer Alonso hätte dann wohl auch besser auf dem Randstreifen anhalten und den Warnblinker einschalten sollen. Wenn Webber dann noch auf der Außenseite aufgestiegen wäre, hätte ich auch meinen Spaß an der Sache gehabt. Aber denken wir mal einen Moment daran, wie das ausgegangen wäre, wenn Hamilton Webbers Kehrseite erwischt hätte. Das hätte für beide ganz übel ausgehen können - von den nachfolgenden Fahrern mal ganz abgesehen, die dann noch in diese Lage hineingerauscht wären. Schließlich vertrauen die Fahrer bei der Formel 1 ja - im Gegensatz zur Autobahn - darauf, daß die Strecke frei ist oder man zumindest rechtzeitig gewarnt wird. Nicht jeder Fahrer hat schließlich den Durchblick wie - wer war das doch gleich? - der mal (sinngemäß zitiert) erzählte: "Hier komme ich mit einem tollen Tempo auf die nächste Kurve zu - und keiner schaut mir entgegen. Alle schauen in die andere Richtung, hinter der Kurve, die ich nicht einsehen kann. Da bin ich mal vorsichtshalber in die Eisen gestiegen und habe mich der Sache vorsichtig genähert. Und richtig, hinter der Kurve fand ich ein Schlachtfeld vor, in das ich fast völlig blind und ahnungslos mit rekordverdächtigem Tempo hineingedonnert wäre." Nun gut, hier war man schon auf der Ehrenrunde, aber Blumenpflücken ist zu recht immer noch verboten ...
3. Taxifahrt?
mare56 25.09.2013
Hat der auch noch ein Taxameter am Lenkrad! Zuzutrauen ist dem Alonso alles! Und seine Italo-Kutsche zu nix anderes zu gebrauchen!
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