Letzte Chance: Coulthard darf für Red Bull testen

David Coulthard kann für die kommende Saison wieder auf ein Formel-1-Cockpit hoffen. Der momentan arbeitslose Rennfahrer wird in dieser Woche den neuen Boliden des Red-Bull-Racing-Teams testen. Zuvor hatte der 33-Jährige nur Absagen bekommen. Der Ferrari-Rennstall wollte ihn nicht einmal als Testfahrer einstellen.

Ehemaliger Mercedes-Pilot Coulthard: Nun doch Grund zur Hoffnung
DPA

Ehemaliger Mercedes-Pilot Coulthard: Nun doch Grund zur Hoffnung

Hamburg - "Ich freue mich sehr, dass ich diese Möglichkeit habe und mich wieder hinters Lenkrad eines Formel-1-Autos setzen kann", sagte Coulthard heute. McLaren-Mercedes hatte dem Schotten nach dieser Saison keinen neuen Vertrag angeboten und durch den Kolumbianer Juan Pablo Montoya ersetzt. Jetzt hofft der 13-malige Grand-Prix-Sieger auf einen Platz bei Red Bull Racing.

Teamchef Dietrich Mateschitz hatte Anfang des Monats angekündigt, dass er an einem erfahrenen Piloten interessiert sei. "Er ist eine sehr große Persönlichkeit in der Formel 1", sagte der Chef des Getränkeherstellers Red Bull. "Nur zwei Fahrer sind noch ohne Team, die schnell und erfahren sind. Der eine ist Nick Heidfeld, der andere David Coulthard."

Coulthard war in der vergangenen Saison nur auf Platz acht der Fahrerwertung gelandet und bekam in den letzten Wochen sowohl von BMW-Williams, als auch von Ferrari Absagen für die kommende Saison. Im Team von Michael Schumacher hatte sich "DC" sogar nur als Testpilot beworben.

Nick Heidfeld wird in dieser Woche noch einmal Tests für BMW-Williams durchführen. Im Kampf um den freien Platz im BMW-Cockpit neben dem gesetzten Australier Mark Webber muss sich der Mönchengladbacher gegen Testpilot Antonio Pizzonia durchsetzen.

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