Verunglückte Formel-1-Testfahrerin: De Villota erlitt Schädelbruch

Ärzte haben bei der verunglückten Formel-1-Testfahrerin Maria de Villota einen Schädelbruch festgestellt. Die 32-Jährige wurde bereits am Kopf operiert. Ihr rechtes Auge konnten die Mediziner nicht retten. Ihr Zustand ist nach Angaben ihres Teams "kritisch aber stabil".

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Formel-1-Testfahrerin de Villota: In der Nacht zum Mittwoch operiert

Hamburg - Formel-1-Testfahrerin Maria de Villota hat bei ihrem schweren Unfall am Dienstag einen Schädelbruch erlitten. Das bestätigte der spanische Motorsportverband am Mittwoch. Bereits in der Nacht sei die 32-Jährige in einem Krankenhaus in Cambridge am Kopf operiert worden. Laut einer Mitteilung ihres Marussia-Teams ist der Zustand der Patientin "kritisch aber stabil". Die Fahrerin verlor bei dem Unglück ihr rechtes Auge.

Die Spanierin war am Vortag bei einer Testfahrt für das Marussia-Team auf einem Flugfeld im britischen Duxford verunglückt. Mit etwa 50 Stundenkilometern fuhr de Villota mit ihrem Rennwagen in die Laderampe eines Lastwagens, der neben der Strecke stand. Augenzeugen zufolge hatten kurz vor dem Unfall die Hinterreifen des Rennwagens blockiert. Bei dem Unglück zog sich die Pilotin nach Angaben von Medizinern schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Im Laufe des Dienstags erlangte de Villota das Bewusstsein zurück. Die Unfallursache ist noch immer unklar.

Derzeit ist de Villota außer Williams-Pilotin Susie Wolff die einzige Fahrerin im Formel-1-Zirkus. Sie ist die Tochter des ehemaligen Formel-1-Piloten Emilio de Villota. Der Test am Dienstag sollte ihr erster für Marussia sein. Der Rennstall, für den der Deutsche Timo Glock startet, wollte Veränderungen am Wagen vor dem Grand Prix in Silverstone am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) testen.

Der Unfall ereignete sich auf einem Flugplatz, der vom Weltverband FIA nicht offiziell als Rennstrecke abgenommen worden ist. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in Duxford weniger streng als auf anerkannten Rennkursen.

syd/dpa/AP

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