Hamburg - Kovalainen fuhr in der zurückliegenden Saison für Renault und soll nun einen längerfristigen Vertrag bei McLaren-Mercedes erhalten. Der deutsch-britische Rennstall suchte seit Wochen einen Piloten für den Platz neben Lewis Hamilton, da Alonso das Team nach nur einer Saison wieder verlassen hatte.
"Ich bin sehr aufgeregt, für ein solches Team fahren zu dürfen", erklärte Kovalainen: "Für einen Finnen ist es eine große Ehre, in Fußstapfen von Mika Häkkinen und Kimi Raikkönen zu treten. Lewis und ich werden alles für das Team geben." Nach Keke Rosberg, Häkkinen und Räikkönen ist Kovalainen der vierte Finne, der für McLaren startet.
Mercedes-Sportchef Norbert Haug sagte: "Heikki ist ein sehr talentierter Pilot, der seine Fähigkeiten in seiner Debüt-Saison in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen hat. Er ist nicht nur einer der schnellsten Fahrer, sondern auch einer der konstantesten. Lewis und Heikki bilden eines der jüngsten Fahrerteams im Feld und ich bin überzeugt, dass beide sehr starke und gleichzeitig gut kooperierende Teamkollegen sein werden."
Für den 25-jährigen Kovalainen ist bei Renault kein Platz mehr frei, da 2008 neben Rückkehrer Alonso der Brasilianer Nelson Piquet jr. für den französischen Rennstall starten wird. Der 22-Jährige ist der Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet.
| Teams und Fahrer 2008 | ||
| Team | Fahrer I | Fahrer II |
| BMW-SAUBER | Heidfeld | Kubica |
| FERRARI | Räikkönen | Massa |
| FORCE INDIA | Sutil | Fisichella |
| HONDA | Button | Barrichello |
| MCLAREN-M. | Hamilton | Kovalainen |
| RED BULL | Coulthard | Webber |
| RENAULT | Alonso | Piquet Jr. |
| SUPER AGURI | Sato | Davidson |
| TORO ROSSO | Vettel | Bourdais |
| TOYOTA | Trulli | Glock |
| WILLIAMS | Rosberg | Nakajima |
Da Wunschkandidat Nico Rosberg bei Williams verlängert hat, galt zuletzt Testfahrer Pedro de la Rosa als Kandidat für den zweiten Platz bei den Silberpfeilen. Allerdings war er in die Spionageaffäre verwickelt und hatte sich mit Alonso per E-Mail über geheime Ferrari-Daten ausgetauscht, die den beiden Fahrern zugespielt worden waren. Der Spanier bleibt gemeinsam mit dem Briten Gary Pafett Testpilot.
all/reuters/sid
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