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Nach Spa-Kollision

Hülkenberg kassiert Strafversetzung in Monza

Nico Hülkenberg hat beim Großen Preis von Belgien einen schweren Unfall verursacht - das hat nun Folgen: Er muss beim nächsten Rennen in Monza weiter hinten starten.

DPA

Nico Hülkenberg nach dem Unfall in Spa (r.)

Montag, 27.08.2018   10:09 Uhr

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Beim kommenden Rennen im italienischen Monza muss der Renault-Fahrer Nico Hülkenberg zehn Startplätze weiter hinten starten. Das ist die Sanktion für den schweren Unfall beim Großen Preis von Belgien, den Hülkenberg verursacht hat. Zusätzlich wurde der 31-Jährige mit drei Strafpunkten belegt.

Hülkenberg selbst hatte nach dem Rennen davon gesprochen, dass er die Situation komplett unterschätzt und zu spät gebremst habe. Nachdem der Renault-Fahrer in das Heck von Fernando Alonsos McLaren gekracht war, flog der Wagen des Spaniers über den Sauber von Charles Leclerc. Verletzungen der Fahrer wurden bisher nicht bekannt. Allerdings war der Auftakt nach der Sommerpause für alle drei Fahrer vorzeitig beendet.

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Dass der Crash so glimpflich ausgegangen war, führte Alonso im Interview auf das neu eingeführte "Halo-System" zurück. Mit Kritik an seinem Konkurrenten Hülkenberg sparte der Spanier nicht. "Wie kann man so einen Fehler machen, wenn man in der höchsten Klasse des Motorsports fährt!?", sagte Alonso.

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes hieß es, Nico Hülkenberg bekäme lediglich drei WM-Punkte abgezogen. Tatsächlich wurde der Formel-1-Pilot für seine Kollision zusätzlich mit einer Strafversetzung im kommenden Rennen bestraft.

leo/dpa

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