F-1-Pressestimmen: "Der Iceman verbrennt sie alle"

Australien-Sieger Räikkönen (Mitte), Alonso (links), Vettel: "Vettel-Flop"Zur Großansicht
AP/dpa

Australien-Sieger Räikkönen (Mitte), Alonso (links), Vettel: "Vettel-Flop"

"Vettels Kartenhaus ist zusammengebrochen": Die internationalen Medien sehen den ersten Auftritt des Weltmeisters beim Großen Preis von Australien kritisch. Ferrari-Pilot Fernando Alonso wird in Spanien und Italien gefeiert. Und auch der "fliegende Finne" beeindruckt die Zeitungen.

Internationale Pressestimmen zum Formel-1-Auftakt in Australien:

AUSTRALIEN

"Herald Sun": "Fin-tastic - der fliegende Finne verärgerte die Favoriten, indem er den Sieg bei einem epischen Grand Prix stahl. Dagegen setzte sich die Pleitenserie von Mark Webber nahtlos fort."

"The Age": "Der Iceman verbrennt sie alle - an einem Tag, an dem die Temperaturen fielen und kalte Herbst-Schauer drohten, den Großen Preis von Australien in eine Lotterie zu verwandeln, passte es, dass ein Mann mit dem Spitznamen "Iceman" die Ruhe bewahrte und sich den Sieg holte."

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": "Vettel-Flop! Sebastian kann Niederlagen einstecken. An seiner Stelle wäre jeder bedrückt, doch Vettel zeigt seinen Unmut nicht. Mit den Jahren reift man, und drei WM-Titel verleihen Sicherheit. Der Erbe von Michael Schumacher bereitet sich auf eine umkämpfte Saison vor. Sebastian ist vom Angreifer zum Verteidiger geworden."

"Corriere dello Sport": "Ferrari ist okay, nur Räikkönen ist schneller. Red Bull hat rund um Vettel ein perfektes Kartenschloss aufgebaut, das in der Testphase beeindruckt hat, jedoch zusammengebrochen ist, als die Reifen ins Schwitzen kamen."

"Tuttosport": "Alonso ist Zweiter, doch mit diesem Ferrari darf man schon träumen. Seit Jahren ist es der Scuderia nicht mehr gelungen, eine WM so gut zu beginnen. Lotus hat mehr aufs Spiel gesetzt, Ferrari weniger. Vettel leistet das Beste mit einem Auto, das nicht auf Spitzenniveau ist."

"Repubblica": "Vettel ist in der Startphase eine Rakete. Ferrari hat Grund zum Feiern. Der Rennstall von Maranello verlässt Australien mit einer beträchtlichen Zahl an Punkten, Alonso hat zudem Vettel versenkt."

"Corriere della Sera": "Vettel startet zwar von der Pole-Position, es gelingt ihm aber nicht, den anderen davonzufahren. Die große Überraschung ist Räikkönen, der alle Erwartungen übertrifft. Positiver Start für Alonso, der jedoch zugibt: Red Bull bleibt das schnellste Team."

ENGLAND

"The Sun": "Räikkönen hat Lotus gezeigt, dass er genau weiß, was er tut. Hamilton war nach seinem ersten Rennen bei Mercedes träumerisch, alle seine Erwartungen wurden übertroffen."

"The Times": "Button fehlen die Antworten auf McLarens Fragen. Er setzte ein tapferes Gesicht auf, seine Angst strahlte allerdings einmal rund um die Erdkugel - bis ins Labor, in dem die Ingenieure an den Problemen arbeiten."

"Mirror": "High Five: Hamilton war mit seinem fünften Platz in Melbourne hochzufrieden. Trotz des Reifenproblems war er nicht enttäuscht."

SPANIEN

"As": "Alonso hat den Ferrari, den er braucht, und zeigt sich auf der Höhe. Nur Räikkönen kostet den Spanier den Sieg."

"Marca": "Alonso startet mit voller Kraft, er gewinnt das erste Armdrücken gegen Vettel. Ein guter Beginn trotz schlechter Bedingungen."

Zusammengestellt vom sid

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insgesamt 8 Beiträge
hdudeck 18.03.2013
auf welchem Planeten diese Kommentatoren leben. Von einem Rennen, das praktisch vom Start an mit Irregularien zu kaempfen hatte, auf den Rest der Saison bzw. dem Potential der Fahrzeuge und Fahrer zu schliessen ist schon mehr als [...]
auf welchem Planeten diese Kommentatoren leben. Von einem Rennen, das praktisch vom Start an mit Irregularien zu kaempfen hatte, auf den Rest der Saison bzw. dem Potential der Fahrzeuge und Fahrer zu schliessen ist schon mehr als mutig. Haette z.B. Räikkönen nur einmal mehr an die Box gemusst, haette er das Rennen nicht gewonnen. Die F1 lebt doch gerade davon, das man fuer lange Zeit keine Vorhersage ueber deren Verlauf machen kann. Zu viele Zufaelle, zu viele Ueberaschungen. Die letzte Saison haette eigentlich ein Beispiel sein sollen.
spiegelguru 18.03.2013
gut es ist vielleicht spannender weil unvorhersehbarer als früher in der F1. Aber die F1 hat aktuell nicht mehr viel mit Racing zu tun: Es gewinnt nicht das schnellste Auto (Red Bull siehe Qualifying) oder der beste Fahrer [...]
gut es ist vielleicht spannender weil unvorhersehbarer als früher in der F1. Aber die F1 hat aktuell nicht mehr viel mit Racing zu tun: Es gewinnt nicht das schnellste Auto (Red Bull siehe Qualifying) oder der beste Fahrer (Alonso) sondern das Paket, das am reifenschonendsten um die Ecken schleicht. OMG dann macht doch demnächst Eierlaufen statt Racing. Ein Ayrton Senna würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er so ein F1 Rennen heutzusagen ansehen müßte.
Christ 32 18.03.2013
diese F1- Pressenstimmen sind nicht ernst zu nehmen billigster Boulevard- Journalismus, hauptsache knallige Worte und ein paar Rennen später wird das Gegenteil behauptet immerhin bleibt sich Alonso treu und fabuliert weiter [...]
diese F1- Pressenstimmen sind nicht ernst zu nehmen billigster Boulevard- Journalismus, hauptsache knallige Worte und ein paar Rennen später wird das Gegenteil behauptet immerhin bleibt sich Alonso treu und fabuliert weiter vom haushoch überlegenden Red- Bull
Katzebextra 18.03.2013
Die Saison ist gelaufen. Schaut euch das Bild an. Vettel hat die Krone.
Die Saison ist gelaufen. Schaut euch das Bild an. Vettel hat die Krone.
trevi 18.03.2013
Über einige intern.Pressekommentare kann man nur schmunzeln. Diese Renn-Laien sollten abwarten, was im nächsten Rennen passiert. Australien war noch nie Maßstab, allein schon wegen seines banalen Kurses. Ich bin sicher, Vettel [...]
Über einige intern.Pressekommentare kann man nur schmunzeln. Diese Renn-Laien sollten abwarten, was im nächsten Rennen passiert. Australien war noch nie Maßstab, allein schon wegen seines banalen Kurses. Ich bin sicher, Vettel u.RedBull werden's schon richten, selbst wenn's schwerer wird als im Vorjahr.
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  • Montag, 18.03.2013 – 13:11 Uhr
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Formel 1: Rennkalender 2013
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 17.03. Australien (Melbourne)
2 24.03. Malaysia (Sepang)
3 14.04. China (Shanghai)
4 21.04. Bahrain (Manama)
5 12.05. Spanien (Barcelona)
6 26.05. Monaco (Monte Carlo)
7 09.06. Kanada (Montréal)
8 30.06. Großbritannien (Silverstone)
9 07.07. Deutschland (Nürburgring)
10 28.07. Ungarn (Budapest)
11 25.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
12 08.09. Italien (Monza)
13 22.09. Singapur (Singapur)
14 06.10. Südkorea (Yeongam)
15 13.10. Japan (Suzuka)
16 27.10. Indien (Neu Delhi)
17 03.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)
18 17.11. USA (Austin)
19 24.11. Brasilien (São Paulo)

Formel 1: Teams und Fahrer 2013
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Mark Webber
Ferrari Fernando Alonso Felipe Massa
McLaren Jenson Button Sergio Pérez
Lotus Kimi Räikkönen Romain Grosjean
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Sauber Nico Hülkenberg Esteban Gutiérrez
Force India Paul di Resta Adrian Sutil
Williams Pastor Maldonado Valtteri Bottas
Toro Rosso Daniel Ricciardo Jean-Eric Vergne
Caterham Charles Pic Giedo van der Garde
Marussia Max Chilton Jules Bianchi



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