GROSSBRITANNIEN:
The Times: "Webber spielt den Local Hero und bringt Alonso zur Strecke. Schließlich bekamen die Fans doch noch ihren Heimsieg. Mark Webber, 35, aus Aston Clinton in Buckinghamshire, Besitzer eines Restaurants in Mentmore und überhaupt ein guter Kerl, gewann den Grand Prix von Großbritannien vor einem vollen Haus in Silverstone mit geschätzt 125.000 Fans."
Independent: "Webber ergreift die letzte Chance für den perfekt getimten Sieg. Ein heimischer Held hat seinem Team den Sieg gebracht. Der Grand Prix von Großbritannien fand seinen verdienten Sieger, auch wenn keine britische Marke oder gar ein britischer Fahrer etwas damit zu tun hatte."
Daily Mirror: "Held von nebenan - Sieger Webber mag Australier sein, aber er lebt um die Ecke. Die britischen Fans bekamen genau das, was sie wollten: einen Helden von nebenan. Es ist Mark Webber."
Sun: "Es war zwar nicht die Pleite, die wir erwartet hatten, aber es hingen am letzten Abend doch viele dunkle Wolken über McLaren. Nach drei Tagen Regen spielte sich der Britische Grand Prix in strahlendem Sonnenschein und vor 125.000 Zuschauern ab. Aber die Leistung des Teams aus Woking und ihrer Fahrer Lewis Hamilton und Jenson Button war alles andere als brillant."
The Guardian: "Der Sieger bekommt die Anerkennung der Basis. Die Fans in Silverstone wurden nicht mit einem Sieg eines britischen Fahrers für ein Wochenende voller Regen entschädigt. Sie bekamen aber das Zweitbeste. Die Fans gönnten Mark Webber den Sieg von ganzem Herzen."
SPANIEN:
As: "Alonso, an der Schwelle eines perfekten Großen Preises. Bei dieser Weltmeisterschaft sind die Reifen genauso bedeutend wie die Piloten selbst."
Marca: "Mark Webber ist in Bestform, aber Alonso bleibt an der Spitze mit einem immer besser gestimmten Ferrari."
El País: "Mit dem Sieg Mark Webbers in Großbritannien steigt die Temperatur einer explosiven Weltmeisterschaft, aber Fernando Alonso gibt weiter den Ton an."
ITALIEN:
Gazzetta dello Sport: "Alonso denkt positiv. Das ist der richtige Weg, auch wenn Webber besser abschneidet. Der Spanier verfehlt den Sieg im Finale, doch Ferrari flößt Respekt ein. Vettel beweist wieder all sein Talent, doch nach Webbers Sieg hätte er am liebsten geweint."
Corriere dello Sport: "Am Schluss bewahrt Alonso seinen Platz an der Spitze der WM. Doch er hat ein wenig an Sicherheit verloren. Das Ferrari-Team zeigt, dass es wieder wettbewerbsfähig ist, doch Webber hat den Sieg voll verdient."
Tuttosport: "Webber siegt und Vettel schaut einfach zu. Alonso muss sich mit Platz zwei begnügen, doch Ferrari hat jetzt wirklich konkrete Chancen, die WM zu gewinnen."
La Repubblica: "Halbes Fest für Ferrari. Alonso belegt nicht den ersten Platz, bleibt jedoch an der WM-Spitze. McLaren will noch im Rennen um den Titel bleiben, doch die Engländer müssen sich beeilen. Die WM schreitet voran, und bald wird es keine Zeit mehr für Aufholjagden geben."
Corriere della Sera: "Alonso muss sich jetzt vor Webber in Acht nehmen, der zu seinem stärksten Rivalen in dieser Meisterschaft aufgerückt ist. Vettel kann seinen Unmut wegen Webbers Erfolg nicht verheimlichen. Der Kampf um den Titel ist noch offen."
syd/sid/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Formel 1 | RSS |
| alles zum Thema Großer Preis von Großbritannien | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH