500-Meilen-Rennen: Vettel-Berater traut Patrick keine Top-Platzierung zu

Obwohl Nascar-Pilotin Danica Patrick beim 500-Meilen-Rennen von Daytona von der Pole-Position startet, erwartet Red-Bull-Berater Helmut Marko keine vordere Platzierung für die 30-Jährige. Sollte es ihr dennoch gelingen, unter die Top Ten zu kommen, erhält sie eine Testfahrt bei dem Formel-1-Team.

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Rennfahrerin Patrick: Start von der Pole-Position

Hamburg - Eine Frau unter den besten Zehn des legendären 500-Meilen-Rennens von Daytona? Helmut Marko, Motorsportberater von Sebastian Vettels Weltmeister-Team Red Bull, glaubt nicht daran - obwohl Nascar-Pilotin Danica Patrick am Sonntag in Florida von der Pole-Position startet. "Ich sage, dass sie im Rennen nicht in die Top Ten kommt. Falls doch, kriegt sie bei uns eine Testfahrt", sagte Marko der "Bild"-Zeitung.

Vettel sieht die Spekulationen um ein mögliches Formel-1-Engagement Patricks eher gelassen: "Soll sie mal ankommen, hoffentlich nimmt sie mir nicht meinen Platz weg", sagte der Dreifach-Weltmeister.

Die 30 Jahre alte Patrick hatte sich bei dem Motorsportereignis als erste Frau in der über 60-jährigen Geschichte der Tourenwagenserie Nascar die Pole-Position gesichert. Es ist die erste Saison der 1,57 Meter großen US-Amerikanerin in der ersten Nascar-Liga, auch viele Experten trauen ihr deshalb nicht unbedingt eine vordere Platzierung zu.

Mit zehn Jahren begann Patrick mit dem Kartsport. Mit 16 zog sie nach England, um ihre Karriere zu beschleunigen. 2002 kehrte Patrick zurück in die USA. Drei Jahre später schrieb sie mit ihrer Führung über 19 Runden beim legendären Indy500 Geschichte. Dreimal stand sie gleich in ihrer ersten Saison auf der Pole, zweimal verpasste sie am Ende das Podest nur knapp. Ihr vierter Rang bei den Indy500 hat bis heute historischen Wert.

psk/dpa/sid

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1.
totalmayhem 22.02.2013
Waere nicht das erste mal das Danica Patrick mit der Formel 1 in Verbindung gebracht wird, auch Bernie hat sich mal dafuer stark gemacht. Weniger aus sportlichen denn aus finanziellen Gruenden natuerlich, ihre Popularitaet in Amerika wuerde der Formel 1 nur gut tun. Auch wenn Dallas ein nettes Spektakel war so fand es doch in USA wenig Beachtuntg, wie ueblich.
2.
craigferg 22.02.2013
warum sollte sie auch in die top ten kommen? hat glaub ich seit 10 jahren keiner mehr von der pole position geschafft. zudem hat die frau nichts vorzuweisen, was zu der annehme berechtigen würde.
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