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Pressestimmen zu Vettels Abschied von Red Bull: "Die vielen Lügen sind vorbei"

Dass Sebastian Vettel seinen Rennstall Red Bull zum Saisonende verlässt, ist für die internationale Presse keine Überraschung. Viele melden darüber hinaus bereits, dass der vierfache Weltmeister zu Ferrari wechseln werde.

Vettel: Abschied von Red Bull - Wechsel zu Ferrari Zur Großansicht
Getty Images

Vettel: Abschied von Red Bull - Wechsel zu Ferrari

ENGLAND

The Guardian: "Sebastian Vettel wird Red Bull am Ende der Saison verlassen und zu Ferrari wechseln. Vettels Wechsel bedeutet, dass Fernando Alonso wahrscheinlich für McLaren fahren wird."

Daily Telegraph: "Sebastian Vettel verlässt Red Bull für Ferrari. Der viermalige Weltmeister wird durch Toro-Rosso-Rookie Daniil Kwyat ersetzt."

Daily Mail: "Schluss! Vettel verlässt am Ende der Saison Red Bull."

SPANIEN

Marca: "Sebastian Vettel geht. Vettel verlässt am Ende des Jahres Red Bull und wird hoffentlich bei Ferrari unterschreiben. Das Ende von Fernando Alonso bei der Scuderia rückt näher."

As: "Wie erwartet: Sebastian Vettel verlässt Red Bull. Der Wechsel des viermaligen Weltmeisters zu Ferrari ist fast sicher."

El Mundo Deportivo: "Offiziell: Sebastian Vettel verlässt Red Bull. Der Deutsche wird nächste Saison nicht mehr für die Österreicher fahren."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Der Abschied von Red Bull ist perfekt. Vettel ist bereit für Ferrari. Der Deutsche verlässt sein Team, mit dem er vier Weltmeistertitel gewann."

Tuttosport: "Vettels Abschied ist bestätigt. Er wird Red Bull am Ende der Saison verlassen."

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9  Bilder
Vettel, Alonso und Co.: Das Personalkarussell der Formel 1
ÖSTERREICH

Krone: "Knalleffekt in der Formel 1 - Vettel verlässt Red Bull. Sebastian Vettel wird nur noch fünf Rennen für Red Bull fahren und das Team dann nach sechs gemeinsamen Jahren verlassen. Auch wenn es dafür keine offizielle Bestätigung der unmittelbar Beteiligten am Samstag früh in Suzuka gab: Der Deutsche dürfte ab 2015 eine neue Ära bei Ferrari einleiten."

SCHWEIZ

Blick: "Ferrari feuert Alonso - jetzt kommt Vettel. Und plötzlich ging alles blitzschnell. Die vielen Dementis und Lügen der letzten Wochen sind vorbei: Ferrari hat Fernando Alonso schon gesagt, dass man ohne ihn plant - und dass Sebastian Vettel nach Maranello kommt!"

Neue Zürcher Zeitung: "Sebastian Vettel wird zum Saisonende den Formel-1-Rennstall Red Bull verlassen und aller Voraussicht nach zu Ferrari wechseln."

FRANKREICH

L'Équipe: "Nach sechs Jahren wird Sebastian Vettel den österreichischen Rennstall Red Bull am Ende der Saison verlassen. Ohne Zweifel steht jetzt die Verbindung zu Ferrari, wo Fernando Alonso seinen Hut nehmen muss."

tim/sid

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Fotostrecke
Formel-1-Fahrer 2014: Fünf Weltmeister, drei Neue und "Disco Dan"
Formel 1: Rennkalender 2014
Rennen Datum Großer Preis von (Ort)
1 16.03. Australien (Melbourne)
2 30.03. Malaysia (Sepang)
3 06.04. Bahrain (Manama)
4 20.04. China (Shanghai)
5 11.05. Spanien (Barcelona)
6 25.05. Monaco (Monte Carlo)
7 08.06. Kanada (Montreal)
8 22.06. Österreich (Spielberg)
9 06.07. Großbritannien (Silverstone)
10 20.07. Deutschland (Hockenheimring)
11 27.07. Ungarn (Budapest)
12 24.08. Belgien (Spa-Francorchamps)
13 07.09. Italien (Monza)
14 21.09. Singapur (Singapur)
15 05.10. Japan (Suzuka)
16 12.10. Russland (Sotschi)
17 02.11. USA (Austin)
18 09.11. Brasilien (São Paulo)
19 23.11. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

Formel-1-Saison 2014: Die wichtigsten Änderungen
Motor
Die Ära der Saugmotoren ist vorbei. Statt der 2,4-Liter-Triebwerke mit acht Zylindern stecken nun 1,6-Liter-Turbomaschinen mit sechs Zylindern unter der Fahrzeugabdeckung. Pro Saison darf ein Fahrer nur fünf Motoren einsetzen, bisher waren es acht. Ab dem sechsten Motor muss er aus der Boxengasse starten.
Hybridsystem
Das Hybridsystem ERS (Energy Recovery System) liefert pro Runde zusätzlich 160 PS für 33,3 Sekunden. Die beiden Elektromotoren speisen sich aus der Wärmeenergie des Abgasstrahls sowie kinetischer Energie des Bremsvorgangs.
Spritlimit
Erlaubt sind für jedes Rennen nur noch 100 statt bislang 150 Kilogramm Sprit. Die Folge ist, dass die Fahrer verbrauchsschonender fahren müssen. Wer nur auf dem Gaspedal steht, wird das Ziel nicht erreichen.
Fahrzeugnase
Sie wurde drastisch abgesenkt. Zuletzt war eine Maximalhöhe von 55 Zentimetern erlaubt. Nun sind es nur noch 18,5 Zentimeter von der Spitze der Rennwagen zum Boden. Die Nasen liegen damit unwesentlich höher als der Frontflügel. Der Grund für die Änderung: Durch die noch tiefer liegende Wagenspitze soll bei Kollisionen die Gefahr weiter gemindert werden, dass andere Piloten von ihr getroffen werden.
Frontflügel
Er ist schmaler geworden. Statt 1,80 Metern beträgt die erlaubte Maximalbreite 1,65 Meter. Auswirkung hat das auf die sogenannten Endplatten, die für die Luftführung vor den Vorderreifen wichtig sind.
Heckflügel
Das untere Heckflügel-Element, der sogenannte Beamwing, ist nicht mehr erlaubt. Für die Ingenieure besteht auch hier die Herausforderung darin, den dadurch verlorenen Abtrieb zu kompensieren.
Auspuff
Nur noch ein Endrohr ist erlaubt. Bislang wurden die Abgase über zwei seitliche Kanäle abgeleitet und so auf das Heck geführt, dass auch dadurch weiterer Abtrieb erreicht wurde, sprich: eine bessere Straßenlage. Das neue Endrohr muss mittig angebracht sein.
Startnummern
Erstmals tragen die Piloten nicht mehr die Startnummern nach der Abschlussrangliste der vorhergehenden Saison. Nur die 1 ist weiter dem Titelverteidiger vorbehalten, ansonsten durften sich die Piloten ihre Startnummer aussuchen. Zur Wahl standen Zahlen von 2 bis 99.
Strafen
Es gibt nun Strafpunkte für bestimmte Vergehen. Diese werden in einem Jahr zusammengerechnet, ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Kommt ein Fahrer auf zwölf Punkte, muss er ein Rennen pausieren. Eine Verwarnung, beispielsweise wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie, hat einen Punkt zur Folge. Eine Durchfahrtsstrafe zieht zwei Punkte nach sich. Wird ein Pilot beim Qualifying von einem Gegner extrem behindert, muss der Übeltäter nicht nur fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten, sondern bekommt auch drei Punkte. Eine Rückstufung von zehn Startplätzen (zum Beispiel als Schuldiger einer Kollision) bedeutet fünf Strafpunkte. Zudem können die Rennkommissare 2014 schon für kleinere Vergehen wie Verlassen der Fahrlinie Fünf-Sekunden-Strafen aussprechen.
WM-Punkte
Wie in den vergangenen Jahren bekommen die zehn besten Fahrer des Rennens Punkte, der Sieger erhält 25. Neu ist, dass es beim letzten der 19 Rennen in Abu Dhabi die doppelte Punktzahl gibt. Der Sieger erhält dann 50 Zähler, der Zweite 36 statt 18, und für Platz zehn gibt es anstatt eines Punktes dann zwei Zähler.
Die neue "Power Unit"

Fotostrecke
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Formel 1: Teams und Fahrer 2014
Team Fahrer 1 Fahrer 2
Red Bull Sebastian Vettel Daniel Ricciardo
Ferrari Kimi Räikkönen Fernando Alonso
Mercedes Nico Rosberg Lewis Hamilton
Lotus Romain Grosjean Pastor Maldonado
McLaren Jenson Button Kevin Magnussen
Sauber Adrian Sutil Esteban Gutiérrez
Force India Nico Hülkenberg Sergio Pérez
Toro Rosso Jean-Eric Vergne Daniil Kwjat
Williams Felipe Massa Valtteri Bottas
Caterham Marcus Ericsson Kamui Kobayashi
Marussia Max Chilton Jules Bianchi

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