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Frauen-Nationalmannschaft Neid bleibt Bundestrainerin

Bundestrainerin Neid: "Nein, ich bin motiviert für die EM"Zur Großansicht
DPA

Bundestrainerin Neid: "Nein, ich bin motiviert für die EM"

Die Spekulationen sind beendet: Silvia Neid bleibt Trainerin der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen. Den Ausschlag für eine weitere Zusammenarbeit habe ein Gespräch mit den DFB-Bossen gegeben. Dennoch kommt der Schritt zum jetzigen Zeitpunkt überraschend.

Hamburg - Am Mittwochabend verkündete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Neuigkeit: "Es ist eine gute Entscheidung für den Frauenfußball, dass Silvia Neid ihre Arbeit als Bundestrainerin fortsetzt", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und ergänzte: "Wir sind sicher, dass sie mit hoher Motivation das nächste große Ziel, die EM 2013 in Schweden, angehen wird."

Gemeinsam mit Niersbach und DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte Neid in der Verbandszentrale in Frankfurt am Main über ihre Situation beraten. Die Bundestrainerin war nach dem überraschenden Aus des deutschen Teams im WM-Viertelfinale gegen Japan in die Kritik geraten und hatte sich selbst infrage gestellt.

"Nach dem auch für mich enttäuschenden Ausscheiden bei der WM brauchte ich ein paar Tage zum Nachdenken. Das Vertrauen, das mir DFB-Präsident Zwanziger und Generalsekretär Niersbach noch einmal persönlich ausgesprochen haben, waren für mich der entscheidende Antrieb weiter zu machen", sagte Neid, die ihren bis 2016 laufenden Vertrag erfüllen will.

Die Bekanntgabe dieses Schrittes erfolgte überraschend. Neid hatte angekündigt, sich mit der Entscheidung über ihre Zukunft Zeit lassen zu wollen. "Zunächst einmal weiß ich, dass jetzt der völlig falsche Zeitpunkt ist, um über Konsequenzen zu sprechen", hatte Neid in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" gesagt.

Neid wollte erst nach der WM eine Entscheidung bekanntgeben

"Ich werde diese WM zu Ende bringen und mir das Halbfinale und das Finale in Frankfurt ansehen. Wenn dann ein paar Wochen vergangenen sind, werde ich für mich wissen, was ich dem Frauenfußball noch geben kann", so die Bundestrainerin, die betont hatte: "In so einem Moment, der so heftig und bitter ist, muss man alles infrage stellen, auch ich mich selbst."

Ihren jetzigen Sinneswandel erklärte Neid mit den Worten: "Ich war jetzt drei Tage zu Hause und habe mir das durch den Kopf gehen lassen. Ich habe dann gesagt: Nein, ich bin motiviert für die EM."

ham/sid/dpa

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insgesamt 17 Beiträge
alaxa 13.07.2011
Von mir aus kann Frau Neid Bundestrainerin bleiben. Solange sie darauf hinwirkt, dass ihre Damen endlich Pässe genau schießen und dass der Sturm aus Frauen besteht, die das Tor auch treffen.
Von mir aus kann Frau Neid Bundestrainerin bleiben. Solange sie darauf hinwirkt, dass ihre Damen endlich Pässe genau schießen und dass der Sturm aus Frauen besteht, die das Tor auch treffen.
dr.könig 13.07.2011
Herr Niersbach und Herr Dr. Zwanziger sind beide in der Schusslinie... mit Recht. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Deshalb jetzt der frühe und überraschende Entschluss von Frau Neid, sich überreden zu lassen und weiter [...]
Zitat von sysopDie Spekulationen sind beendet: Silvia Neid bleibt Trainerin der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen. Den Ausschlag für eine weitere Zusammenarbeit habe ein Gespräch mit den DFB-Bossen gegeben. Dennoch kommt der Schritt zum jetzigen Zeitpunkt überraschend. http://www.spiegel.de/sport/0,1518,774309,00.html
Herr Niersbach und Herr Dr. Zwanziger sind beide in der Schusslinie... mit Recht. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Deshalb jetzt der frühe und überraschende Entschluss von Frau Neid, sich überreden zu lassen und weiter zu machen. Frau Neids Entschluss ist in der Sache richtig. Frau Jones sollte mehr Kompetenzen bekommen und nicht nur eine " Frühstücksdirektorin " wie Herr Sammer werden wollen. Insgesamt muss der Frauenfussball sich mehr vom Herrendiktat lösen und selbständiger werden.
iosono3 13.07.2011
wenn man japan spielen sieht dann hatten unsere mädels die japaner ziemlich im griff. nicht alles ist wohl schlecht....
wenn man japan spielen sieht dann hatten unsere mädels die japaner ziemlich im griff. nicht alles ist wohl schlecht....
jomo3 13.07.2011
kann sie gern bleiben, nachdem wir gerade gesehen haben, dass die Japanerinnen wohl auf einem anderen Stern spielen. In 4 Jahren sehen wir dann, welche Konsequenzen sie gezogen haben wird. Die Japanerinnen setzten heute [...]
kann sie gern bleiben, nachdem wir gerade gesehen haben, dass die Japanerinnen wohl auf einem anderen Stern spielen. In 4 Jahren sehen wir dann, welche Konsequenzen sie gezogen haben wird. Die Japanerinnen setzten heute einen neuen Maßstab.
Löber 13.07.2011
Nein, die Japanerinnen spielen nicht auf einem anderen Planeten und setzen auch keinen neuen Massstab! Sie schwimmen nur auf einer Euphoriewelle, nicht mehr und nicht weniger! Und leider wird USA Weltmeister im Frauenfussball!
Zitat von jomo3kann sie gern bleiben, nachdem wir gerade gesehen haben, dass die Japanerinnen wohl auf einem anderen Stern spielen. In 4 Jahren sehen wir dann, welche Konsequenzen sie gezogen haben wird. Die Japanerinnen setzten heute einen neuen Maßstab.
Nein, die Japanerinnen spielen nicht auf einem anderen Planeten und setzen auch keinen neuen Massstab! Sie schwimmen nur auf einer Euphoriewelle, nicht mehr und nicht weniger! Und leider wird USA Weltmeister im Frauenfussball!
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