Schönste Nebensache der Welt: Michael Schumacher (l.) am Ball
Köln - "Es wäre eine Ehre für uns, wenn wir einen Mann wie Michael Schumacher für uns gewinnen könnten. Für jeden Verein, auch für die Bayern, wäre es eine super Sache, wenn er sich engagieren würde", sagte Overath der Zeitung "Express".
Die Kölner suchen einen strategischen Partner, um eine solide finanzielle Grundlage für eine dauerhafte Etablierung in der Bundesliga schaffen zu können. Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers". Dass deshalb 49 Prozent der 1. FC Köln GmbH & Co.KGaA veräußert werden sollen, wollte Horstmann nicht bestätigen. Der Wert der 49 Prozent wird aktuell mit 60 Millionen Euro beziffert. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte die Kölner Vereinsführung mit Schumachers Manager Willi Weber verhandelt. Horstmann war damals in geheimer Mission nach Stuttgart gefahren. Ferrari-Star Schumacher selbst war auf die Idee gekommen, als der FC einen Hauptsponsor gesucht hatte. Der Deal soll damals jedoch gescheitert sein, weil der jetzige Hauptsponsor (Funny-Frisch) angeblich 200.000 Euro mehr geboten hatte.
Nun unternimmt Overath, der im Sommer zum FC-Präsidenten gewählt worden war, offenbar einen neuen Anlauf. "Die Entscheidung muss jetzt Michael Schumacher treffen", sagte der Weltmeister von 1974. Der Rheinländer Schumacher ist seit Jahren FC-Fan und hatte sich vor zwei Jahren mit der Mitgliedsnummer 10371 eintragen lassen.
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