Hamburg - "In dieser Art und Weise über einen Mitbewerber zu reden - so etwas von einem Klasse-Mann wie Uli Hoeneß zu hören, hätte ich nicht vermutet", sagte Assauer im DSF und bezog sich damit auf die Vorwürfe von Hoeneß in der vergangenen Woche: "Uli, du warst für mich mal ein ganz Großer, aber mäßige dich. Besinn dich auf dein Geschäft bei Bayern München und kümmere dich nicht um Schalke 04, dafür sind wir hier zuständig."
Der Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters hatte während des Trainingslagers der Münchner in Dubai das Geschäftsgebaren der Schalker scharf kritisiert. "Der Rudi Assauer will auf Teufel komm raus gegen Ende seiner Karriere noch irgendeinen Titel gewinnen, und er hetzt Schalke dabei in ein großes Risiko. Schalke ist sehr gefährdet, dabei auf der Strecke zu bleiben."
Hinter den fortwährenden Attacken aus der bayerischen Hauptstadt stecke, so Assauer, wahrscheinlich der ehemalige Schalker Trainer Jupp Heynckes, der im September vergangenen Jahres entlassen worden war. "Der ist mit dem Uli sehr verbandelt. Die wirtschaftliche Situation von Schalke ist völlig entspannt", so Assauer.
Hoeneß bekräftigte heute seine Kritik: "Ich habe nur das gesagt, was gesagt werden musste, um die Wettbewerbssituation darzustellen, wie sie nun mal ist. Mir wird immer angekreidet, ich würde die Abteilung Attacke sein, ich glaube eher, dass ich die Abteilung Wahrheit bin." Nach Abschluss der Hinrunde liegt der FC Bayern punktgleich vor Schalke an der Spitze der Fußball-Bundesliga.
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