München - "Ich gehe davon aus, dass mehr Spieler solche Angebote bekommen haben. Ich bin eben der Erste, der an die Öffentlichkeit gegangen ist. Ich hoffe, meine Kollegen haben jetzt den Mut, das auch zu tun", sagte Koch im Interview mit der Münchner "AZ".
Koch hatte am Sonntag bestätigt, dass ihm am letzten Spieltag der vergangenen Fußball-Saison von einem "Herrn Steffen Karl" 20.000 Euro geboten worden seien, um ein Punktspiel zu schieben. Damals stand der Keeper noch bei Energie Cottbus zwischen den Pfosten.
Am vergangenen Donnerstag, seinem 33. Geburtstag, erhielt Koch, der 179 Bundesligapartien für den 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld und Fortuna Düsseldorf bestritt, allerdings einen Drohanruf. "Pass bloß auf, was du sagst, sonst kannst du was erleben", soll der anonyme Anrufer gesagt haben.
Nachdem der Anrufer sich ein weiteres Mal gemeldet und seine Drohungen wiederholt hatte, fürchtet Koch nun um das Wohl seiner Familie. "Es ist ein mulmiges Gefühl da, klar. Man guckt, wer vor dem Haus parkt. Die Angst um Frau und Kinder ist da, aber ich will mich nicht erpressen lassen", erklärte Koch.
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