Hamburg - Das 1:0 (1:0) gegen Erzgebirge Aue bedeutete für Dynamo Dresden den siebten Sieg aus den letzten zehn Spielen. Mit nunmehr 43 Punkten ist der Traditionsverein auch rechnerisch gerettet.
Vor 23.940 Zuschauern schoss Klemen Lavric in der 21. Minute das entscheidende Tor, für den slowenischen Nationalspieler war es bereits das 13. Saisontor. Dem Treffer vorausgegangen war ein Sololauf von Karsten Oswald, der von der Mittellinie aus sieben Gegenspieler stehen ließ, den Abpraller von Aues Keeper Tomasz Bobel verwandelte Lavric zum vielumjubelten 1:0.
Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen steht Rot-Weiß Erfurt nach dem 0:2 (0:1) beim Karlruher SC als erster Absteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga fest. Mit sieben Punkten Rückstand auf den rettenden 14. Platz bleibt den Erfurtern lediglich die Hoffnung, dass der Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts Erfolg hat. Dieser wandelte den 2:0-Sieg der Thüringer gegen die SpVgg Unterhaching wegen einer positiven Dopingprobe des Stürmers Senad Tiganj in eine 0:2-Niederlage um.
Der KSC verbesserte sich hingegen nach dem zweiten Sieg in Serie auf den 14. Platz. Martin Stoll (6.) und Edmond Kapllani (46.) trafen vor 16.500 Zuschauern im Wildparkstadion für den ehemaligen Bundesligisten. In den letzten drei Jahren konnten sich die Badener jeweils erst am letzten Spieltag retten.
Der 1.FC Köln hat ausgerechnet im vorletzten Heimspiel der Saison die erste Saison-Niederlage vor heimischen Publikum hinnehmen müssen. Gegner Eintracht Trier schöpfte durch das 2:1 (1:0) vor 49.000 Zuschauern hingegen neue Hoffnung im Abstiegskampf und liegt mit 38 Zählern auf dem 13. Platz und hat damit fünf Punkte Vorsprung vor Rot-Weiß Essen auf dem 15. Rang.
Milorad Pekovic traf in der 41. Minute zur überraschenden Führung der Gäste, die Lukas Podolski mit seinem 21. Saisontor in der 69. Minute ausgleichen konnte. Fünf Minuten vor dem Spielende traf Nico Patschinski schließlich zum siegbringenden 2:1 für die Trierer. Der Bundesliga-Aufsteiger aus Köln ließ über weite Strecken die nötige Aggressivität vermissen und enttäuschte die eigenen Fans nach den Feierlichkeiten des letzten Montags.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fußball | RSS |
| alles zum Thema Fußball-Bundesliga | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH