München - "Ja, ich will zu Bayern. Der Kontakt ist ganz konkret", sagte Ismael der Münchner "AZ". Die Rekordmeister hätte sogar schon ein Angebot für ihn abgegeben, so der 29-Jährige. "Werder-Manager Klaus Allofs weiß Bescheid. Beide Vereine müssen sehen, dass sie sich auf eine Ablöse verständigen." Sein Berater Bruno Satin führe bereits Gespräche mit den Clubs, sagte Ismael, dessen Vertrag in Bremen noch bis 2007 läuft.
Allofs widersprach heute Abend allerdings der Aussage Ismaels, wonach er von dem Abwehrmann bereits über seine Wechselabsichten informiert worden sei. "Ich weiß davon nichts. Bisher hat weder der Spieler mit uns darüber gesprochen, noch haben sich die Bayern bei uns gemeldet", sagte der Bremer Manager.
"Bayern ist ein großer Club auf einer Stufe mit Real Madrid oder Juventus Turin. Ich wäre verrückt, wenn ich das nicht machen würde", sagte Ismael. Der französische Verteidiger war im Sommer 2003 von Racing Straßburg an die Weser gewechselt und schoss bislang in 64 Bundesliga-Spielen für Bremen acht Tore.
"Natürlich hoffe ich auch, für die französische Nationalelf berufen zu werden, für die WM 2006", sagte Ismael. In München könnte er gemeinsam mit seinen Landsleuten Willy Sagnol und Bixente Lizarazu sowie dem Brasilianer Lucio die Abwehrkette bilden.
Bislang spielt Robert Kovac in der Münchner Innenverteidigung. Voraussichtlich wird der Kroate, der den FC Bayern ablösefrei verlassen kann, zum neuen italienischen Meister Juventus Turin wechseln. Zuvor waren in München auch schon Nationalspieler Robert Huth (FC Chelsea) und der Belgier Daniel van Buyten (Hamburger SV) als Kovac-Ersatz gehandelt worden.
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