Hamburg - "Schiebt den Bayern die Schale in der Arsch", sang Asamoah am Sonntagabend nach der Rückkehr des Pokalfinalisten auf dem Schalker Hauptbahnhof. Peinlich war vor allem, dass der WDR den Auftritt des Nationalspielers vor einigen hundert Schalker Fans filmte und so alles publik wurde.
Asamoah hält sein Verhalten nach dem 1:2 in Berlin gegen die Bayern für völlig "normal". Er stehe zu seiner Gesangseinlage. "Solche Lieder gibt es nun mal. Und es ist keine Schande, sie zu singen", sagte Asamoah der "Bild"-Zeitung.
Einen tieferen Sinn habe der Text ohnehin nicht, so der 26-Jährige, der als Vorlage den Gassenhauer "Zieht den Bayern die Lederhose aus" gewählt hatte. "Ich freue mich, jetzt schon wieder gegen die Bayern zu spielen", sagte Asamoah.
Der Angreifer gehört zum Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die heute Abend (21.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) am zweiten Tag der Münchner Arena-Eröffnung auf den FC Bayern trifft.
Asamoah gestand zudem, bei seiner Einlage nicht ganz nüchtern gewesen zu sein. "Wir haben mächtig gefeiert und mächtig getrunken", berichtete der Schalker. Offizielle Reaktionen seines Clubs oder von den Münchnern gibt es noch nicht.
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