Hamburg - "Ich bin ein ruhiger Typ, brauche den ganzen Trubel nicht. Und ich werde mich auf jeden Fall nicht ändern. Wenn das nicht akzeptiert wird, dann ist das nicht mein Problem", sagte Frings heute beim Medientag der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, an dem alle 23 DFB-Kicker den Journalisten Rede und Antwort stehen mussten. Übermorgen spielt das Team um 20.45 Uhr (Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Mönchengladbach gegen Russland.
"Der Konkurrenzkampf ist nicht das Problem, aber bei Bayern muss man jeden Tag präsent sein für Zeitungen und Fernsehen", fügte Frings hinzu. Darauf, so der 28-Jährige, der beim Double-Gewinner seinen Stammplatz verloren hat, habe er "null Bock".
Es wird seit Tagen darüber spekuliert, dass Frings im Tausch für Valerien Ismael nach Bremen transferiert werden soll. Die Münchner zahlen angeblich sogar noch zusätzlich fünf Millionen Euro. Bei Werder spielte Frings bereits von 1997 bis 2002, ehe der 38-malige Nationalspieler vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von neun Millionen Euro von Dortmund nach München gewechselt war.
Zusätzlich dürfte Frings auch die Kritik von Uli Hoeneß getroffen haben. Der Bayern-Manager hatte dem Mittelfeldspieler zuletzt öffentlich vorgeworfen, er ziehe sich zu sehr zurück, suche die Schuld stets bei anderen und würde sich nicht so bemühen, wie man sich das gewünscht habe. "Wenn er das meint, gut. Ich sage dazu nichts, werde aber mit ihm sicher mal drüber sprechen", so Frings.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fußball | RSS |
| alles zum Thema Fußball-Bundesliga | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH