Hamburg – Die Iraner glauben, dass mexikanisches Voodoo an den Verletzungen der Bundesligaspieler Ali Karimi (FC Bayern München), Vahid Hashemian (Hannover 96) und Mehdi Mahdavikia (Hamburger SV) in dieser Saison schuld sei. Das Trio gehört zum WM-Kader Irans.
"Die Mexikaner sind Meister der psychologischen Kriegsführung und setzen vielleicht Magie ein", sagte Ali Pour, der Kulturbeauftragte des iranischen Fußballverbandes (FFI) der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Mexiko und Iran treffen bei der WM (9. Juni bis 9. Juli) am 11. Juni in Nürnberg in der Gruppe D aufeinander.
In Iran ist Aberglaube allgegenwärtig. Viele Menschen dort haben zum Beispiel Angst vor dem sogenannten bösen Blick – und schützen sich dagegen mit einem blauen Stein. Pour betonte, dass der tiefe religiöse Glaube des Teams bei der WM "wie eine uneinnehmbare Festung" wirken werde.
sge/dpa
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