Von Achim Achilles
Es gibt Fußballspiele, die sind größer als das Leben. Gestern war so ein großes Spiel. Es hat einfach alles gepasst. Eine Abwehr die stand, ein dynamisches Mittelfeld, ackernde Stürmer, die perfekten Einwechselungen und das Siegtor im richtigen Moment. Kopf und Herz haben gespielt. Und beide haben erst aufgehört zu kämpfen, als sie im Bus waren.
Das war eine echte Mannschaft, ihre Summe weit mehr als die Addition von elf einzelnen Kickern. Alles, was Bundestrainer Jürgen Klinsmann immer versprochen hat (und die wenigsten jemals geglaubt hatten), wurde gestern Abend endlich wahr: Zum ersten Mal spielte der FC Klinsmann.
Vielleicht war es ja Zufall, was sich da in Dortmund abgespielt hat. Es gibt ja so Glückstage, an denen Arne Friedrich mal nicht in die eigene Abseitsfalle stolpert. Vielleicht aber ist uns da im Westfalenstadion auch erstmals der Blick auf einen Plan gewährt worden.
1. Unsere Jungs waren ungewöhnlich schnell am Ball und sind gerannt bis zur letzten Sekunde. Sollte das Training dieses US-amerikanischen Sprinttrainers Mark Verstegen tatsächlich geholfen haben?
2. Unsere Jungs waren taktisch erstklassig eingestellt. Sollte Joachim "Jogi" Löw womöglich doch etwas mehr von Strategie verstehen als 80 Millionen Hobby-Trainer?
3. Unsere Jungs waren ein Team. Sollte dieser Klinsmann ein Meister der Motivation sein, der aus einer Republik von Jammerlappen die richtigen Kerle herausgefischt hat?
Haben wir nicht alle gelacht über die Trainingsmethoden, die Nominierung von David Odonkor, die deutsche Abwehr, den scheuen Stürmer Oliver Neuville?
Seit dem Spiel gegen die widerspenstigen Polen macht sich nun langsam eine Ahnung breit, dass sich dieser kalifornische Schwabe vielleicht doch ganz schlau überlegt hat, wie man Spitzenklasse liefert, wenn man nicht mehr als nur solides Personal zur Verfügung hat.
Jürgen Klinsmann hat gestern nahezu das Maximum dessen rausgeholt, was aus dieser Truppe herauszupressen ist. Seine Jungs haben gezeigt, dass sich gemeinsames Rackern lohnen kann. Anständige Arbeit als Kunstform, das war immer das Kennzeichen guten deutschen Fußballs. 6:0 Punkte, 5:2 Tore, gute Stimmung, ein Land im Rausch - mehr kann man von einem Trainer nun wirklich nicht verlangen.
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yogi, Sie vergessen, dass wir im Viertelfinale auf die Holländer treffen würden, weil Argentinien taktisch verlieren wird um Deutschland im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen. ;D Da Deutschland so große Angst vor England [...] mehr...
Mit Verlaub - so ein Quatsch. Wer Weltmeister werden will, muss in der Lage sein, jede andere Mannschaft zu schlagen. So sagte es auch Podolski sinngemäß auf die Frage eines Reporters, welcher Gegner ihm im 1/8 Finale am [...] mehr...
Na ja so überragende Leistungen haben die Engländer auch noch nicht abgeliefert, ich denke die müssten eher angst vor uns als wir vor denen haben. Aber wirklich Probleme werden wir bekommen falls wir Gruppensieger werden das [...] mehr...
Das ist Schwachsinn. Zum einen waren schon vorher viele Torchancen da, die normalerweise verwertet werden. Dies haben die Spieler sowohl im ersten Spiel als auch in der Liga zur Genüge gezeigt. Ein sehr guter Torwart und vor [...] mehr...
Vielleicht wenn drei Argentiner die rote Karte bekommen ;-) Gruß RosaL mehr...
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