Hamburg - Die Uefa veröffentlichte am Montag einen neuen Strafenkatalog. So sind vor allem die Sanktionen für Rassismus und Diskriminierung auf dem Spielfeld sowie in den Stadien verschärft worden. Für Spieler, die rassistische oder diskriminierende Äußerungen oder Handlungen tätigen, ist eine Mindestsperre von fünf Spielen vorgesehen.
Sollte es, wie unter anderem in Italien und Spanien in der vergangenen Saison vorgekommen, zu Fremdenfeindlichkeit in den Arenen kommen, ist für die gastgebenden Clubs eine Mindestgeldstrafe von umgerechnet rund 15.000 Euro vorgesehen. Dies entspricht einer Verdopplung der bisherigen Summe.
Gegen Schauspielerei und Täuschung auf dem Spielfeld soll ebenfalls härter vorgegangen werden. Für sogenannte "Schwalben", insbesondere um Elfmeter zu schinden, ist für den Übeltäter eine Sperre von mindestens zwei Spielen vorgesehen.
Diese Sanktionen können je nach der Schwere des Vorfalles auch noch beliebig erhöht werden. So sieht der Strafenkatalog Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Heimspielsperren, Punktabzüge oder sogar Ausschluss aus diversen Wettbewerben vor. Die Uefa folgte mit ihrem Beschluss dem seit dieser Saison gültigen neuen Regelungen des Weltverbandes Fifa.
pav/sid
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