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09.11.2006
 

Rassismus-Beschuldigung

Uefa sperrt Bremer Hunt für zwei Spiele

Keine Gnade für Aaron Hunt: Der U21-Nationalspieler muss nach einem Urteil der Uefa zwei Spiele aussetzen. Hunt soll im Spiel gegen England zwei dunkelhäutige Spieler beleidigt haben.

Hamburg - Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hat Hunt wegen grob unsportlichen Verhaltens für zwei Länderspiele des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gesperrt. Für seinen Club Werder Bremen ist der 20-Jährige aber weiterhin spielberechtigt.

Nationalspieler Hunt (M.): "So etwas passiert in jedem Spiel"
AP

Nationalspieler Hunt (M.): "So etwas passiert in jedem Spiel"

Die Uefa warf Hunt vor, während des Playoff-Rückspiels der U21 in der EM-Qualifikation gegen England (0:2) die dunkelhäutigen Briten Micah Richards und Anton Ferdinand mit Affen-Lauten beleidigt zu haben.

Hunt, Sohn einer englischen Mutter, hat drei Tage Zeit gegen das Urteil Berufung einzulegen. Er hatte vor dem Komitee vergeblich seine Unschuld beteuert und darauf hingewiesen, dass er zuvor selbst provoziert und beleidigt worden war.

"Ich habe keine rassistischen Ausdrücke gebraucht. Natürlich hat es in diesem Spiel von beiden Seiten einige heftige verbale Auseinandersetzungen gegeben, aber so etwas passiert in jedem Spiel", so Hunt.

pav/sid

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