Hamburg - Der Tabellenführer ist nur noch Verfolger: Werder Bremen verlor zu Hause gegen den FC Schalke 04 0:2 (0:1) und liegt nach dem 20. Spieltag drei Punkte hinter den Gästen. Entscheidender Mann bei den Schalkern war Stürmer Peter Lövenkrands, der beide Treffer erzielte, das erste davon mit einem spektakulären Seitfallzieher (20.). Für die Entscheidung sorgte der Däne in der 71. Minute nach einem Konter. "Ich bin sehr glücklich über meine Tore. Ich glaube, wir waren besser und haben den Sieg verdient", so Lövenkrands.
Bremer Stürmer Klose: Ersatzkapitän am Boden
Das Fehlen des gelbgesperrten defensiven Mittelfeldspielers Torsten Frings machte sich deutlicher bemerkbar als befürchtet, die Gäste traten besser organisiert auf und ließen vor allem Bremens Spielmacher Diego keine Räume. Viele Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten das Spiel der Bremer, bei denen die DFB-Kicker Tim Borowski und Miroslav Klose weit unter Normalform blieben.
Ganz anders das Team von Coach Mirko Slomka: Klug und umsichtig dirigiert vom Brasilianer Lincoln, erarbeiteten sich die Gäste immer wieder gute Torgelegenheiten, wobei die Bremer Hintermannschaft oftmals nicht gut aussah. So hätte allein Lövenkrands zwei weitere gute Möglichkeiten. In der 39. Minute musste Bremens Torhüter Andreas Reinke einen Fernschuss des Angreifers entschärfen, nach der Pause rettete Verteidiger Naldo gegen den besten Schalker.
Der VfB Stuttgart hat den FC Bayern München im Kampf um die Champions-League-Qualifikation abgehängt. Durch das elfte Saisontor von Mario Gomez (59.) gewann der Tabellen-Dritte 1:0 (0:0) bei Borussia Dortmund und setzte sich um vier Punkte vom amtierenden Meister ab. Die Bayern hatten zu Beginn der Rückrunde 2:3 beim BVB verloren. Mehr noch als das enttäuschende Spiel auf dem Rasen interessierte die 63.300 Zuschauer in Dortmund paradoxerweise die Partie der im WM-Finale siegreichen deutschen Handballer, deren Triumph live übertragen wurde.
Die Dortmunder blieben unten auf dem Spielfeld im vierten Heimspiel nacheinander gegen ihren Angstgegner. "Wir hatten uns einiges mehr vorgenommen", sagte Dortmunds Coach Jürgen Röber enttäuscht. Auch Torhüter Roman Weidenfeller rätselte über den Leistungsabfall neun Tage nach dem umjubelten 3:2 gegen Bayern München: "Wir müssten eigentlich mit breiter Brust aufspielen, aber das haben wir nicht gemacht." Gomez, der wegen seiner hervorragenden Saison von Bundestrainer Joachim Löw erstmals in den Kader der DFB-Elf berufen wurde, war hingegen zufrieden. "Diese Woche ist phänomenal. Erst zwei Tore gegen Bielefeld, dann die Nominierung für die Nationalmannschaft und heute schon wieder ein Treffer."
Der BVB hatte nicht nur gegen Gomez kein Rezept gefunden, der gesamte VfB spielte viel disziplinierter als die Dortmunder Mannschaft, in der wenigstens der ein halbes Jahr wegen einer Knöchelverletzung fehlende Sebastian Kehl sein Comeback gab. Im Mittelfeld fehlten Steven Pienaar und dem Brasilianer Tinga die Ideen, im Angriff ging von Alexander Frei, Doppel-Torschütze gegen die Bayern, kaum Gefahr aus.
goe/sid/dpa
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Dieser Meinung kann ist 100%ig zustimmen.Das Heuern und Feuern im Profifußball wird viel zu oft von einem gewissen Sujektivismus und von "Aufsichtpersonen " bestimmt,deren pekunäres Denken ,dem King- Fußball keinen [...] mehr...
Was das bringt? Genau das gleiche wie bei Erfolglosigkeit Leute des mittleren Managements in Wirtschaftsunternehmen zu feuern oder auszutauschen: Nix! Außer: Die Chefs wahren ihr Gesicht. Glauben sie. mehr...
Wenn Magath kommt, dann schon. Bei Stevens wäre ich mir dann nicht so sicher. mehr...
Schwierig.....ich glaube es kaum. mehr...
Nicht traurig werden weil Doll den HSV verlassen muss somdern nach vorne gucken mit dem neuen Trainer. Bayer04 ist noch nie abgestiegen wie der HSV und das wird auch so bleiben oder was denkt ihr schafft der HSV den Klassenerhalt [...] mehr...
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