München - Hitzfeld unterzeichnete beim FC Bayern heute überraschend einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008. Hitzfeld hatte den Trainerposten Ende Januar von Felix Magath übernommen und zuletzt immer wieder betont, nur bis zum Ende der laufenden Spielzeit zur Verfügung zu stehen - sich nun aber von den Bayern-Bossen umstimmen lassen.
"Wir sind sehr froh, dass wir diese Entscheidung so schnell und unkompliziert treffen konnten", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß, der Hitzfelds Arbeit zuletzt ebenso öffentlich lobte wie auch Präsident Franz Beckenbauer und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Ottmar hat uns mit seiner hervorragenden Arbeit in den vergangenen Wochen und der Art, wie er die Mannschaft führt, total überzeugt. Seine Entscheidung, die Trainertätigkeit fortzusetzen, gibt uns allen nun auch die Möglichkeit, die Planungen für die kommende Saison direkt mit dem verantwortlichen Trainer abzustimmen", so Hoeneß.
Hitzfeld selbst sagte, seine Entscheidung zum Weitermachen habe ihn selbst "überrascht. Vor sechs Wochen hätte ich das nicht gedacht." Doch anders als bei seinem Abschied von den Bayern 2004 habe er "wieder Spaß an der Arbeit. Und ich spüre nicht mehr diesen Druck, den ich damals gespürt habe." Hitzfeld hatte die Bayern von 1998 bis 2004 schon einmal trainiert und den Club zum Gewinn der Champions League und des Weltpokals (2001) sowie zu vier deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen geführt.
"Ich freue mich, dass dieses Thema jetzt vom Tisch ist", sagte Hitzfeld noch. "Dass ich die Mannschaft während der Saison übernommen habe, war ein Experiment. Es hat sich etwas entwickelt, das ich weiter führen will. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, spüre großes Vertrauen und glaube, dass die Mannschaft und ich noch einiges bewegen können. Dies war ein wichtiger Grund für mich, weiterhin Trainer des FC Bayern München zu bleiben", sagte er.
Dennoch bleibt Hitzfeld - gemeinsam mit seinem Assistenten Michael Henke - zunächst nur für ein Jahr. Ein weiteres Engagement ist aber offenbar nicht ausgeschlossen. "Wir werden zu gegebener Zeit zusammen die Situation besprechen und uns verständigen, ob wir dann mittel- oder langfristig weitermachen", sagte Hoeneß. Der Manager wird nun gemeinsam mit Hitzfeld und Rummenigge die Zukunft planen. Mehmet Scholl, Ali Karimi, Hasan Salihamidzic und wohl auch Roque Santa Cruz werden den Club verlassen. Mit Hamit Altintop (Schalke 04), Jan Schlaudraff (Alemannia Aachen) und Jose Ernesto Sosa (Estudiantes de la Plata) stehen drei Neuzugänge für die kommende Saison fest.
"Wir sind aber wild entschlossen, dass es nicht nur bei den Dreien bleibt, sondern dass wir noch den einen oder anderen Transfer machen mit der Prämisse, hohe Qualität zum FC Bayern zu holen", sagte Rummenigge auf der Homepage der Bayern. Er wolle Hitzfeld eine "Top-Mannschaft" zur Verfügung stellen. "Wir sind in Gesprächen mit Kandidaten. Wir sind bereit, hohe Summen zu investieren."
fpf/sid
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da unterleigt man einem Irrtum. kein Spieler laesst sich heute mit einige Euros abfinden, und bitte zuerst muss man mal dei talente haben! Was wuerden Sie sagen, wen die Bayern zB ihren Nachwuchs einsetzen wuerden und dann am [...] mehr...
Am besten wäre die würden mal weniger "Talente" / "Banksitzer" zu kaufen und stattdessen junge Spieler formen. Potenzial hätten sie dann auf jeden Fall, da jung und motiviert. Aber bitte keine Podolkskis & [...] mehr...
Die Rückkehr vom Ottmar Hitzfeld auf dem Trainerstuhl des FC Bayern wurde noch mehr gehypt, als die seines Kollegen Christoph Daum beim 1. FC Köln, aber das Resultat ist das gleiche: der Erfolg ist mit dieser Rückkehr bisher nicht [...] mehr...
haben Sie auch wieder recht, richtig ist, ich sehe den CL Pokal lieber in Muenchen, wie in zB Mailand! Daher drueck ich den Bayern alle Daumen !!!!!!! mehr...
Sehe ich genau so. Ein herausragender Spieler beim FC Köln oder Alemannia Aachen ist noch lange keine unersetzbare Stammkraft bei einer Mannschaft wie den Bayern. Das wird Herr Schlaudraff nächste Saison auch merken, dass er [...] mehr...
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