Hamburg - Stürmer Patrick Helmes wird auch in der kommenden Saison für den Zweitligisten 1. FC Köln auflaufen. "Helmes bleibt definitiv noch ein Jahr in Köln", sagte Sportmanager Michael Meier heute dem TV-Sender Arena. Damit ist das wochenlange Verwirrspiel um die Zukunft des Angreifers beendet. Helmes hatte schon einen Vertrag bei Bayer Leverkusen unterzeichnet, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) allerdings für ungültig erklärte, da die Kölner eine Verlängerungs-Option bis 2008 rechtzeitig gezogen hatten.
Nationalspieler Helmes: Ein weiteres Jahr Kölner
Um weitere Diskussionen um einen Verbleib von Trainer Volker Finke zu unterbinden, hat der SC Freiburg einen Aufnahmestopp für Neu-Mitglieder angekündigt. Der Vorstand bekräftigte die Entscheidung, sich zum Saisonende von Finke zu trennen und kritisierte den Versuch der Finke-Befürworter, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Eine solche Versammlung sei "schädlich und inhaltlich ohne wirklichen Sinn", hieß es in einem Schreiben an die 2500 Mitglieder. Mit dem Aufnahmestopp will der SC verhindern, dass weitere Finke-Sympathisanten kurzfristig eintreten und die Mitgliederversammlung herbeiführen.
Das Spiel zwischen Catania Calcio und dem AS Rom in der italienischen Serie A findet doch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies wurde vom italienischen Innenministerium mit Verweis auf die hohe Gefahr von Ausschreitungen beschlossen, obwohl das Spiel auf neutralem Boden in der süditalienischen Stadt Lecce ausgetragen wird. Es werden Krawalle zwischen rivalisierenden Fangruppen befürchtet. Erst am Mittwoch hatte ein regionales Verwaltungsgericht auf Sizilien beschlossen, dass die Spiele von Catania Calcio nicht mehr hinter verschlossenen Türen stattfinden müssten.
Das Gericht hob damit den Beschluss des italienischen Fußballverbandes FIGC auf. Dieser hatte nach dem Tod des Polizisten Filippo Raciti bei schweren Krawallen in Catania am 2. Februar eine Stadionsperre bis 30. Juli verfügt. Die Anhänger von Catania sowie die Dauerkartenbesitzer hatten vor dem Verwaltungsgericht gegen die Aussperrung geklagt. "Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Catania-Tifosi nicht ausgeschlossen werden", erklärte Rechtsanwalt Vincenzo Vitale, der die Fans von Catania Calcio vertritt.
mig/sid/dpa
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