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Kurzpässe Wenger will Eto'o für Henry, Werder holt Carlos Alberto

Zwischen Arsenal und Barcelona bahnt sich ein Stürmertausch an. Bremen rüstet für die kommende Saison mit einem Brasilianer auf. Eine peruanische Stadt will den Fifa-Präsidenten nicht mehr sehen.

Hamburg - Das Verbot für Länderspieleüber 2500 Meter Höhe durch den Weltverband Fifa sorgt in der Andenregion weiter für heftigen Widerstand. Nun erklärte die peruanische Stadt Cuzco den Fifa-Präsidenten Joseph Blatter und dessen Vize Julio Grondona zur "Persona non grata". Der 3400 Meter hoch gelegene Andenort, der als Ausgangspunkt für Touren zur Inkastadt Machu Picchu weltweit bekannt ist, war von Peru als Spielstätte in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2010 eingeplant.

"Wir haben das Recht, diese geografische Waffe einzusetzen, um nach nun 25 Jahren wieder an einer WM teilzunehmen", erklärte Hugo Gonzales, Chef der regionalen Regierung, der Nachrichtenagentur Andina. Gonzales begründete den Bann gegen Grondona, der auch Präsident des argentinischen Fußballverbandes Afa ist, damit, dass dieser im Fifa-Gremium zugunsten der Entscheidung Druck ausgeübt habe. "Die Argentinier haben Angst, hier zu spielen", so Gonzales.

Der Transfer des brasilianischen Nationalspielers Carlos Alberto zu Werder Bremen steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Der 22-jährige Mittelfeldspieler vom Erstligisten Fluminense Rio de Janeiro soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung auf Leihbasis für die kommende Saison mit anschließender Kaufoption an die Weser kommen. Das Geschäft würde Werder rund eine Million Euro kosten.

Teammanager Arsène Wenger vom FC Arsenal zeigt sich im Tauziehen um Stürmer Thierry Henry offenbar gesprächsbereit. Der Teammanager der "Gunners" traf sich nach Angaben der Tageszeitung "The Times" in Paris mit dem Finanzdirektor des FC Barcelona, Ferran Soriano. Dem Bericht zufolge will Wenger im Tausch für den französischen Weltmeister von 1998 den Kameruner Samuel Eto'o von den Katalanen. Doch trotz der Probleme, die der dreimalige afrikanische Fußballer des Jahres in dieser Saison mit Trainer Frank Rijkaard hatte, hat Barcelona einen Transfer Eto'os bislang abgelehnt.

bri/sid

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