Mittwoch, 10. Februar 2010

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03.08.2007
 

Bundesliga-Vorschau

Die Bayern können sich nur selber schlagen

Zugespitzte Breite und innere Feinde, ein jugendlicher Liebhaber und das seltsame Wob-Gefühl: Die Bundesliga birgt in der kommenden Saison eine Fülle von Sensationen. Nie fiel die Voraussage der Tabelle so schwer - außer bei Platz eins. Christoph Biermann folgt seinen Gefühlen.

So schwierig die Prognose bei den Plätzen 2 bis 17, so problemlos lässt sich der Meister der kommenden 45. Bundesliga-Saison schon vor dem ersten Spieltag bestimmen. Denn der FC Bayern München hat in diesem Jahr nur einen ernsthaften Gegner zu fürchten. Für die billigeren, noch zu vergebenen Plätze sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Im ersten Teil der Gefühlstabelle 2007/2008 erfahren Sie, wer zum Schluss die rote Laterne trägt und welche Vereine die letzten Spieltage geruhsam im Mittelfeld der Tabelle verbringen werden. Für königsblaue Fans mit Champions-League-Ambitionen gibt es keine guten Nachrichten.

Am Montag lesen Sie im zweiten Teil der Gefühls-Tabelle, wo der Meister landet und wer mit Rostock in die zweite Liga wandert.


Platz 1 - FC Bayern München

ZUM AUTOR

Martin Steffen
Christoph Biermann, Jahrgang 1960, schreibt seit zwei Jahrzehnten über Fußball. Er hat Bücher über Fans und Taktik verfasst sowie "Fast alles über Fußball" zusammengetragen. Weil er Fußball für das unschlagbar beste Spiel hält, ist Biermann die Beschäftigung damit noch in keinem Moment langweilig geworden.
Die Voraussage, dass der neue FC Bayern am Ende der Saison seinen 21. Meistertitel feiern wird, ist so originell wie ein Kalauer von Komödiant Mario Barth. In der Frage der Titelvergabe bedarf es entsprechend wenig Intuition, die Antwort liegt auf der Hand. Die Qualität im Kader des FC Bayern ist deutlich höher als beim Rest der Liga, und schon jetzt ist absehbar: Die Spieler waren nicht nur teuer, sie passen auch noch zueinander.

Fragezeichen-Faktor: Der innere Feind.

Wenn es doch noch einen Gegner geben sollte, der den FC Bayern aus der Bahn werfen könnte, ist es der FC Bayern selbst. Die Überbesetzung mit Stars könnte bei dem einen oder anderen von ihnen auf die Stimmung schlagen, wenn plötzlich die Bank zum Stammplatz wird. Aber selbst danach sieht es nicht aus, denn Ottmar "Welcome to Rotation" Hitzfeld ist ein Meister des Bei-Laune-Haltens.

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