Frage: Hans Meyer, Ihre Mannschaft hat auch das zweite Heimspiel der Saison verloren. Warum?
Hans Meyer: Ich bin selbst noch nicht in der Lage, das zu erklären. Wir hatten eine missglückte Vorbereitung und in allen drei Saisonspielen immer nur eine gute Halbzeit. Auch heute war die Leistung nicht gut. Aber es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, bis der junge Österreicher (Martin Harnik, d. Red.) kommt und uns den Punkt klaut. Danach haben wir aber Glück, dass uns Werder nicht richtig abschießt."
Frage: Wie erklären Sie sich den Einbruch Ihrer Mannschaft in der zweiten Hälfte?
Frage: Wer hat Sie speziell enttäuscht?
Meyer: Wie fanden Sie denn den Glauber? Er hat 50 Minuten seine Sache richtig gut gemacht - und dann gespielt, als könnte er nicht mehr laufen, nicht mehr schießen, nicht mehr passen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen: Der spielt gegen seinen Trainer. Ich könnte da aber auch noch ein paar andere nennen.
Frage: Sieht Ihre Mannschaft nun schweren Zeiten entgegen?
Meyer: Alle in meiner Umgebung dürfen jetzt Angst haben - nur ich nicht. Ich sehe die Oberkante des Beckenrandes noch. Aber wir sind sehr, sehr weit entfernt von der Leistung, die wir speziell in der vergangenen Saison gezeigt haben und die uns den Pokalsieg gebracht hat. Wenn nicht schnell alle aufwachen, erleben wir eine komplizierte Saison.
aufgezeichnet von Marco Mader/sid
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