Michel Platini, Uefa-Präsident: "Seit der WM 2006 wissen wir doch, was die Deutschen können. Das kann 2011 doch nur gut werden. Natürlich ist es klar, dass ich als UEFA-Präsident eine Frauen-WM auf europäischem Boden begrüße."
Nadine Angerer, Nationaltorhüterin von Turbine Potsdam: "Jetzt wird Frauenfußball bis 2011 ständig ein Thema sein. Eine WM ist ja nicht nur ein Vier-Wochen-Event. Vielmehr werden wir viel zusätzliche Gelegenheiten haben, für unseren Sport zu werben."
Andreas Müller, Manager Schalke 04: "Der Frauenfußball hat hier in Deutschland eine unglaubliche Entwicklung genommen und in der erfolgreichen Verteidigung des Weltmeistertitels einen weiteren Höhepunkt gefunden. Auch ich bin Fan der Frauen-Nationalmannschaft geworden und habe bei der WM mitgefiebert. Mit der WM 2011 in Deutschland wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich bin sicher, dass die Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland die kleine Schwester der Männer-WM 2006 werden wird und die Fans ähnlich begeistert."
Siegfried Dietrich, Manager 1. FFC Frankfurt: "Die Ausrichtung der WM 2011 im eigenen Land wird den Frauenfußball in eine neue Dimension führen. Mit der Vergabe der Ausrichtung der WM 2011 an Deutschland hat sich die FIFA für das Land entschieden, das nicht nur eine erstklassige Bewerbung und durch die WM 2006 die perfekte Infrastruktur präsentieren konnte, sonden im Zuge der WM-Erfolge 2003 und 2007 sowie durch das großartige Engagement des Deutschen Fußball-Bundes und die wichtige Lobbyarbeit seines Präsidenten Theo Zwanziger eine weltweit richtungweisende Entwicklung im Frauen- und Mädchenfußball vorzuweisen hat."
Dieter Hoeneß, Manager Hertha BSC Berlin: "Ich freue mich sehr für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Die Entscheidung ist für mich eine logische Konsequenz. Wir haben in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass wir solche Großveranstaltungen organisieren können. Vor allem für die Stadt Berlin freut es mich. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir hier ein ähnliches Spektakel erleben wie bei der Männer-WM vor einem Jahr."
Oliver Bierhoff, Nationalmannschaftsmanager: "Wir freuen uns riesig über die Entscheidung der FIFA. Deutschland hat nicht nur bei der WM 2006, sondern auch bei vielen weiteren Anlässen eindrucksvoll bewiesen, dass es in der Lage ist, eine Weltmeisterschaft und andere Großereignisse erfolgreich durchzuführen und zu einem begeisternden Fest werden zu lassen. Ich bin überzeugt, dass dies dem DFB gemeinsam mit der FIFA auch 2011 gelingen wird. Der Gewinner der Entscheidung von Zürich ist schon jetzt der Frauen- und Mädchenfußball in Deutschland, aber natürlich hoffen wir auch, dass in fünf Jahren auf internationaler Ebene viel für den Frauenfußball bewegt werden kann.»
Matthias Sammer, DFB-Sportdirektor: "Die Vergabe der WM 2011 nach Deutschland ist eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung für den DFB. Es gilt künftig, die durch das Turnier erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für den Frauen-Fußball dazu nutzen, weitere Nationalspielerinnen als Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen in den Blickpunkt zu rücken und dadurch die Nachwuchsarbeit des DFB weiter zu stärken. Ein Ziel der WM 2011 muss es sein, dass davon in Deutschland der Mädchenfußball an der Basis profitiert.»
Nadine Angerer, Nationaltorhüterin, 1. FFC Turbine Potsdam: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir gute Gastgeber sein werden. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass die Nation einfach Bock auf dieses Turnier hat. Wir haben tolle Stadien, in denen tolle Stimmung herrschen wird. Die WM 2011 wird eine große Sache."
Melanie Behringer, Nationalspielerin, SC Freiburg: "Der DFB hat bei der WM 2006 gezeigt, wie gut er ein solches Turnier organisieren kann. Und mit diesen Erfahrungen sind beste Voraussetzungen für ein weiteres Fußballfest gegeben."
Babett Peter, Nationalspielerin, 1. FFC Turbine Potsdam: "Es wäre das Größte für mich, bei der WM 2011 im eigenen Land spielen zu dürfen. Das ist eine Chance, die man normalerweise nur einmal in der Karriere erhält. Ich kriege jetzt schon Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, wie die Stimmung in den Stadien bei unseren Spielen sein wird."
Ariane Hingst, Nationalspielerin, Djurgarden IF: "Das ist eine riesige Sache, dass die WM 2011 in Deutschland stattfindet. Das ist eine große Chance für den Frauenfußball, weil jetzt vier Jahre Zeit sind, um dieses Turnier vorzubereiten. In dieser Zeit wird der Frauenfußball im Fokus des Interesses stehen, ihm wird hierzulande eine Aufmerksamkeit zu teil werden wie nie zuvor. Das wird eine ganz spannende Zeit werden."
Sandra Minnert, Abwehrspielerin, SC 07 Bad Neuenahr: "Auch wenn ich jetzt meine Karriere in der Nationalmannschaft beende, freue ich mich unheimlich. Ich fiebere dieser WM jetzt schon entgegen. Das wird ein großartiges Ereignis. Die Infrastruktur ist perfekt, wir haben moderne Stadien, kurze Fahrtwege. Die Voraussetzungen sind gut, die WM 2006 noch in frischer Erinnerung, ich hoffe, dass diese Begeisterung wieder aufkommen wird."
Kerstin Stegemann, Nationalspielerin, SG Wattenscheid 09: "Das ist wunderbar, dass wir die WM bekommen haben. Das gönne ich vor allen Dingen den jungen Spielerinnen. Aber darüber dürfen wir nicht vergessen, dass wir in den kommenden Jahren noch andere große sportliche Ziele haben wie die Olympischen Spiele 2008 in Peking oder die Europameisterschaft 2009 in Finnland."
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