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Prügelei im Training Werder streicht Alberto und Sanogo aus dem Kader

Konsequenz trotz angespannter Personallage: Als Reaktion auf eine tätliche Auseinandersetzung im Training hat Werder Bremen Carlos Alberto und Boubacar Sanogo suspendiert. Beide werden nicht im Kader für das Spiel bei Energie Cottbus stehen.

Hamburg - Thomas Schaaf hat Sanogo und Alberto nach einer Handgreiflichkeit im Training bis kommenden Sonntag suspendiert. Beide Spieler werden bis dahin ein spezielles Laufprogramm absolvieren und in der Auswärtsbegegnung am Samstag bei Schlusslicht Energie Cottbus (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) nicht zum Aufgebot zählen.

Brasilianer Alberto: Zwangspause nach Comeback
DPA

Brasilianer Alberto: Zwangspause nach Comeback

"Ursache für diese Maßnahme von Thomas Schaaf war ein Zwischenfall im Training. Die beiden Akteure waren bei einem Zweikampf handgreiflich aneinander geraten und anschließend vom Cheftrainer in die Kabine geschickt worden", hieß es in einer Mitteilung des Clubs. "Wir treffen diese Maßnahme trotz der durch die Verletzungen angespannten Personallage, da wir ein solches Verhalten nicht akzeptieren können", erklärte Trainer Schaaf: "Die Spieler haben eine Vorbildfunktion. Wir müssen uns gegenseitig akzeptieren und miteinander klar kommen. Wer sich so verhält, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen."

Sanogo, Nationalstürmer der Elfenbeinküste, war in dieser Saison bereits sechs Mal erfolgreich und wäre am Samstag nach rund dreiwöchiger Verletzungspause in den Kader zurückgekehrt. Der brasilianische Mittelfeldspieler Carlos Alberto war vor der Saison mit acht Millionen Euro Ablöse der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte und hatte erst beim letzten Heimspiel gegen den Karlsruher SC sein Comeback gegeben. Er litt unter ständiger Erschöpfung.

Dagegen werden die Bremer gegen Cottbus auf Linksverteidiger Dusko Tosic zurückgreifen können, obwohl der mit der serbischen Nationalmannschaft am Samstag zum sportlich wertlosen Nachholspiel der EM-Qualifikation gegen Kasachstan antreten müsste. "Nach Rücksprache mit dem serbischen Verband haben wir erreicht, dass Dusko zu uns zurückkehren kann", erklärte Geschäftsführer Klaus Allofs.

fsc/sid

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