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02.01.2008
 

Bayern München

Hoeneß bestätigt Hitzfeld-Abschied zum Saisonende

Aus Spekulationen wird Gewissheit: Laut Manager Uli Hoeneß verlässt Ottmar Hitzfeld im Juni den FC Bayern München. Der Trainer hat ein Angebot des Schweizer Verbands. Den Münchnern droht nun ein halbes Jahr der Probleme.

München - "Gehen Sie davon aus, dass er nicht bleiben wird. Aber bis Juni schon", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung. Der Trainer selbst hat sich noch nicht geäußert. Er wolle seinem Arbeitgeber die Entscheidung über seine Zukunft Ende Januar mitteilen, hatte Hitzfeld zuletzt erklärt. Er wisse aber bereits, "wie es weitergeht".

Bayern-Trainer Hitzfeld: Abgang im Juni
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DDP

Bayern-Trainer Hitzfeld: Abgang im Juni

Gestern war bekannt geworden, dass sich der Bayern-Coach zwischen den Feiertagen mit dem Schweizer Nationalelf-Delegierten Ernst Lämmli in seinem neuen Domizil in Lörrach zu einer ersten Geheimsitzung getroffen hatte.

"Es ist so, wir haben uns getroffen. Es war ein ganz unverbindliches Gespräch unter alten Bekannten. Wir kennen uns seit 25 Jahren", bestätigte Lämmli der "Bild"-Zeitung. Die Schweizer wollen Hitzfeld als Nachfolger von Jakob "Köbi" Kuhn nach der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz verpflichten. Und Hitzfeld hat nie verhehlt, Sympathie für diesen Job zu haben. Der Vertrag des Coaches in München läuft im Juni dieses Jahres aus. Es ist die zweite Zusammenarbeit der Münchner nach 1998 bis 2004 mit dem 58-Jährigen. Hitzfeld hatte am 1. Februar 2007 die Nachfolge von Felix Magath angetreten.

Hitzfeld war in den vergangenen Wochen wegen schwacher Vorstellungen seiner mit Superstars gespickten Mannschaft (darunter torlose Heim-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt und den MSV Duisburg) von den Vereinsoberen heftig kritisiert worden. Besonders hart griff Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Coach an. Fußball sei "keine Mathematik", so Rummenigge in Richtung des studierten Mathematikers Hitzfeld, und dessen Rotation "unangebracht".

Sollte Hitzfeld die Trennung bestätigen, könnte der frühe Zeitpunkt zum Problem für die Münchner werden. Zwar hat der Rekordmeister genug Zeit, einen Nachfolger zu finden - im Gespräch ist der Nationaltrainer der Niederlande, Marco van Basten. Doch die Autorität eines Coaches, dessen Abgang feststeht, hat schon oft gelitten. Und ein Team wie das der Münchner, dessen Leistungen so schwanken wie in der Schlussphase der ersten Saisonhälfte, könnte die Situation um Hitzfeld als Alibi verwenden.

goe

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Die neuesten Beiträge:
14.01.2008 von mister_a:

Borowski ist kein van der Vaart, sprich Spielmacher. Er ist eine individuell mit Hang zur Offensive tätige Arbeitskraft im Mittelfeld. Von der Anlage vielleicht ähnlich wie Ballack, aufgrund siener Lauftsärke aber auch auf den [...] mehr...

14.01.2008 von Fidel Castr(at)o:

Ein Schlaudraff oder ein Sosa (von dem übrigens ne Menge halte, ich hoff dass er sich nach ner verletzungsfreien Vorbereitung richtig gut entwickelt - man hat ihn bislang leider wirklich zu selten gesehn - gegen China (gut, wer [...] mehr...

14.01.2008 von Tomislav:

Ich würde jetzt nicht ganz so weit gehen, und einen Schlaudraff einem Borowski in guter Form vorziehen. Das gleiche gilt für Sosa, wobei man von dem auch noch nicht genug gesehen hat, um darüber zu urteilen. mehr...

14.01.2008 von Fidel Castr(at)o:

Ich glaub auch eher dass man in Borowski einen Kandidaten für die Ze Roberto oder v. Bommel Nachfolge sieht... offensiv glaube ich nicht dass er neben Altintop, Schweinsteiger, Ribery, einem in Form kommenden Sosa, einem Kroos [...] mehr...

14.01.2008 von lofi:

Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Außer im ersten Spiel bei der WM, als er Ballack vertrat, war er immer als Ersatz für Schweini dabei. Aber er hat erstmal die sichere Variante (mehr Geld) gewählt. mehr...

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