Hamburg - Weltmeisterin Simone Laudehr und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke fischten die Kugeln aus dem Lostopf. Besonders eine Paarung rückte dabei in den Blickpunkt: das 204. Münchner Stadtderby zwischen Bayern München und Lokalrivale 1860 München. Erst am vergangenen Samstag hatten sich die beiden in einem Testspiel 1:1 getrennt.
"Das ist natürlich ein Traumlos, darauf haben die Fußballfans in München seit Jahren gewartet", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. Verhaltener war die Reaktion beim Zweitligisten: "Bayern ist mit Sicherheit der schwerste Gegner im Wettbewerb, deshalb kann ich nicht von einem Wunschlos sprechen", erklärte 1860-Coach Marco Kurz.
Kein Losglück hatten auch die anderen im Wettbewerb verbliebenen Zweitligisten. 1899 Hoffenheim muss erstmals im Pokal auswärts antreten - bei Borussia Dortmund. Carl Zeiss Jena muss zum Deutschen Meister und Vorjahresfinalisten VfB Stuttgart reisen. Im einzigen Erstliga-Duell trifft Felix Magath mit dem VfL Wolfsburg auf seinen Ex-Club Hamburger SV. "Ich freue mich auf den Hamburger SV, es ist natürlich ein besonderes Los", sagte Magath.
Die Spiele des Viertelfinales werden am 26. und 27. Februar ausgetragen. Die Halbfinal-Partien sind für den 18. und 19. März angesetzt. Das Endspiel findet aufgrund der Europameisterschaft im Juni bereits am 19. April im Berliner Olympiastadion statt.
wit/sid/dpa
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