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24.02.2008
 

Kurzpässe

Wenger beruhigt sich, Hecking will bleiben

Das böse Foul an seinem Spieler Eduardo hatte Arsenal-Coach Arsène Wenger mächtig aufgeregt. Inzwischen hat der Franzose seine Aussagen relativiert. Hannovers Trainer Dieter Hecking will nicht zum Hamburger SV, der FC Everton eine Dortmunder Leihgabe behalten.

Hamburg - Steven Pienaar soll dauerhaft für Everton spielen. "Natürlich wollen wir ihn behalten. Wir haben einen Deal mit Dortmund bis zum Saisonende. Aber wir stimmen einer Ablöse zu", sagte David Moyes, Coach des Tabellenfünften der englischen Premier League. Der 25 Jahre alte Pienaar war im Sommer 2006 ablösefrei von Ajax Amsterdam nach Dortmund gekommen. Beim BVB konnte der als Nachfolger von Tomas Rosicky verpflichtete südafrikanische Mittelfeldspieler allerdings die Erwartungen nicht erfüllen und wurde an Everton ausgeliehen.

Arsenal-Coach Wenger: "Unter Schock"
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AFP

Arsenal-Coach Wenger: "Unter Schock"

Arsenal-Coach Arsène Wenger hat seine Kritik an Birmingham-Spieler Martin Taylor abgeschwächt. Der City-Verteidiger hatte den "Gunners"-Stürmer Eduardo im gestrigen Spiel (2:2) in der dritten Minute bei einem Foul das linke Bein gebrochen. "Dieser Kerl sollte nie wieder Fußball spielen dürfen. Was hat er auf dem Platz überhaupt zu suchen? Sein schlimmes Foul ist unverzeihlich, wie bei dem Typen, der einmal in seinem Leben jemanden tötet", hatte Wenger unmittelbar nach dem Abpfiff getobt. Später entschuldigte er sich für seine "drastischen Worte", er habe sich "unter Schock" geäußert. Taylor, der vom Platz gestellt wurde, ließ per Stellungnahme seines Clubs verlauten, er sei "tief betroffen", das Foul "keine böse Absicht" gewesen. Eduardo, der einen kroatischen Pass besitzt, wird wegen der Verletzung die EM im Sommer höchstwahrscheinlich verpassen.

Hannovers Clubchef Martin Kind hat eine Anfrage des Ligakonkurrenten Hamburger SV für 96-Trainer Dieter Hecking bestätigt, einen Wechsel des Coaches aber gleichzeitig ausgeschlossen. "Es wurde thematisiert. Aber bei uns gibt es keine Gesprächsbereitschaft. Und damit ist das Thema beendet", sagte Kind der "Bild am Sonntag". Hecking, der bei Hannover bis 2010 unterschrieben hat und im September 2006 trotz gültigen Vertrags bei Aachen nach Hannover gewechselt war, äußerte ebenfalls keine Abschiedswünsche. "Wenn der HSV darüber nachgedacht hat, dann zeigt das, dass wir gute Arbeit machen. Aber es ist für mich im Moment überhaupt kein Thema. Ich bin hier in Hannover sehr gut aufgehoben", sagte Hecking. Die Hamburger suchen einen Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Huub Stevens, der aus privaten Gründen zum niederländischen Meister PSV Eindhoven wechselt.

Zweitligist FC Carl Zeiss Jena bangt vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale am Dienstag beim deutschen Meister VfB Stuttgart (19 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) um den Einsatz von Kapitän Darlinton Omodiagbe. Der nigerianische Verteidiger war am Freitag in der Schlussphase des Punktspiels beim FSV Mainz 05 (2:2) nach einem Kopfballduell bewusstlos liegengeblieben und danach zur Beobachtung in ein Mainzer Krankenhaus gefahren worden. Jenas Sprecher Andreas Trautmann erklärte, dass bei Omodiagbe keine schweren Kopfverletzungen festgestellt wurden und der Manndecker in der Nacht mit dem Teamarzt nach Jena zurückgekehrt sei. Am gestrigen Vormittag nahm Omodiagbe nicht am Training teil. "Der Einsatz im Spiel in Stuttgart ist derzeit fraglich", sagte Trautmann.

ach/sid/dpa

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