Sonntag, 22. November 2009

Sport



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07.03.2008
 

Kurzpässe

Maldini macht weiter, Klage gegen Leverkusen

Fifa-Präsident Sepp Blatter erwägt lebenslange Sperren bei vorsätzlich herbeigeführten Verletzungen. Milan-Altstar Paolo Maldini steht nach dem Aus in der Königsklasse vor einem Rücktritt vom Rücktritt. Der FC Kärnten will 1,4 Millionen Euro von Bayer Leverkusen.

Hamburg - Bei vorsätzlich herbeigeführten Verletzungen fordert Sepp Blatter in der Tageszeitung "The Times" die Einführung von lebenslangen Sperren. Auslöser war die schwere Verletzung des kroatischen Nationalspielers Eduardo von Arsenal London. Verteidiger Martin Taylor von Birmingham City hatte diesem bei einem groben Tackling einen Schien- und Wadenbeinbruch zugefügt. Eine Mitschuld für schwere Verletzungen gibt Blatter auch den Trainern. Der Druck siegen zu müssen sei mittlerweile so groß, dass sie die Spieler ermutigen, den Sieg mit allen Mitteln zu erzwingen. Auch die Unparteiischen sieht der Fifa-Präsident in der Pflicht. Durch Verwarnungen auch in der Anfangsphase könnten diese frühzeitig die Schärfe aus dem Spiel nehmen. Auch juristische Klagen nach groben Fouls seien ein Mittel, vorsätzlichen Verletzungen entgegen zu wirken.

Milan-Profi Maldini: Noch eine Saison beim AC
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AP

Milan-Profi Maldini: Noch eine Saison beim AC

Milan-Urgestein Paolo Maldini macht weiter. Der 39jährige hat seinen zum Ende der Saison angekündigten Rücktritt zwei Tage nach dem Aus der Mailänder in der Champions League (0:2 gegen Arsenal London) zurückgenommen. Zum Weitermachen bewogen habe ihn seine gute körperliche Verfassung. Nach Knieproblemen in der vergangenen Saison, "habe ich mich zuletzt wieder besser gefühlt und gute Spiele gezeigt", so der Abwehrspieler, der seit 1985 in Diensten des AC Mailand steht.

Im Rahmen des Verkaufs von Abwehrspieler Emanuel Pogatetz durch Bayer Leverkusen an den FC Middlesborough hat der FC Kärnten Klage beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) in Lausanne eingelegt. Die Österreicher bestehen auf eine Transferbeteiligung an ihrem Ex-Spieler und fordern 1,4 Millionen Euro von Bayer 04. Geschäftsführer Holzhäuser hält eine Zahlung von 500.000 Euro für realistisch. Die UEFA hatte in dem Streitfall zuvor Bayer Leverkusen recht gegeben, nun muss in letzter Instanz der CaS entscheiden.

Das Organisationskomitte der WM 2010 in Südafrika verschenkt 60.000 Tickets. Um auch die ärmeren Bevölkerungsschichten des Landes an der WM teilhaben zu lassen, habe man sich zu diesem Schritt entschieden. Es handelt sich um Tickets der Kategorie vier, eine dieser Karten kostet regulär 20 US-Dollar.

luk/sid/dpa

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