Hamburg – Wie Pascale Vögeli vom Schweizer EM-Organisationskomitee am Samstag im Schweizer Rundfunk DRS sagte, seien bereits Hunderte Händler mit einer Buße belegt worden.
Wer versucht, seine Karte zu einem erhöhten Preis weiterzuverkaufen, macht sich laut dem Europäischen Fußballverband Uefa strafbar. Alle Eintrittskarten für die 31 Spiele der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) sind verkauft. Rund eine Million Tickets gibt es, insgesamt hatte es zehn Millionen Bestellungen gegeben.
Es würden wieder Stichproben im Internet gemacht werden, betonte Vögeli. Stoßen die Organisatoren dabei auf Angebote zum Weiterverkauf von Karten, würden sie sich vorbehalten, die Tickets zu annullieren und die Anbieter mit einem Bußgeld zu belegen.
Der größte Teil der im Internet angebotenen Karten ist laut Vögeli jedoch gefälscht. Die meisten Angebote, die im Netz existierten, hätten schon bestanden, bevor die Uefa mit dem Verkauf der EM-Karten begonnen habe, sagte sie.
ach/dpa
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