Von Birger Hamann
Es ist die 87. Minute im Spiel Tschechien gegen die Türkei. Ein Spiel, das über Platz zwei in der Gruppe A und den Einzug ins Viertelfinale entscheidet. Die Tschechen führen 2:1, wähnen sich bereits in der Runde der letzten Acht, als Hamit Altintop von der rechten türkischen Angriffsseite flankt, der bis dahin bärenstarke Torhüter Petr Cech herausläuft, den Ball mit beiden Händen herunterpflückt - und wieder fallen lässt. Nihat staubt ab, 2:2-Ausgleich, die Türkei ist zurück im Spiel und erzielt sogar noch den Siegtreffer.
Cech hatte bis dahin eine großartige EM gespielt, zahlreiche Paraden gezeigt und auch gegen die Türkei einen souveränen Eindruck hinterlassen. Die Szene dieses Turniers, die im Zusammenhang mit seinem Namen haften bleibt, ist jedoch dieser Aussetzer in der 87. Minute gegen die Türkei. Anstatt im Viertelfinale steht er - wie elf andere Akteure - im Team der Enttäuschten. SPIEGEL ONLINE stellt die gescheiterten Zwölf nach der Vorrunde vor.
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