Hamburg - Verwirrung um Stürmerstar Samuel Eto'o: Der usbekische Tabellenführer Kuruwtschi Taschkent vermeldet offiziell die Verpflichtung des Kameruners, der nationale Fußball-Verband bestätigt sie, doch Eto'os derzeitiger Club FC Barcelona weiß von nichts. "Eto'o kommt am 17. Juli nach Taschkent, um eine sportmedizinische Untersuchung zu absolvieren und einen Vertrag über ein Jahr mit einer Option für ein weiteres zu unterzeichnen", schrieb der Club. Der Verband veröffentlichte auf seiner Seite eine Kopie des Ausweises des Stürmers und erklärte, er habe alle erforderlichen Dokumente inklusive Visum erhalten.
Die lokale Presse behauptet, Eto'o koste 40 Millionen Euro Ablöse und Trainer Mirjalol Kassimow erklärte: "Es ist wahr. Ich hoffe, dass Eto'o uns uns in der asiatischen Champions-League helfen wird." Ein Sprecher des FC Barcelona reagierte dagegen überrascht. "Wir wissen davon gar nichts", sagte er.
RTL wird bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bis zu 18 Partien im Free-TV übertragen. Nach Verhandlungen mit dem Pay-TV-Sender Premiere stehen derzeit neun Übertragungen fest, sechs Vorrunden-, zwei Achtelfinal-Spiele und eine Viertelfinal-Partie. Außerdem besäße RTL noch Optionsrechte für neun weitere Partien, so der Sender. ARD und ZDF werden die Mehrzahl der insgesamt 64 WM-Spiele übertragen. Premiere ist der einzige Sender, der alle Spiele live zeigt.
Sebastian Kehl ist neuer Kapitän von Borussia Dortmund. Der 28-Jährige wurde von Trainer Jürgen Klopp zum Nachfolger des langjährigen Kapitäns Christian Wörns bestimmt, der keinen neuen Vertrag bei der Borussia erhielt. "Sebastian ist eine Integrationsfigur", sagte Klopp am Dienstag während des Trainingslagers in Donaueschingen. "Immer wenn man an Dortmund denkt, ist Sebastian der Spieler, der einem zuerst einfällt", sagte Klopp: "Außerdem hat er auch fußballerisch alle Möglichkeiten, vorneweg zu marschieren." Kehl spielt schon seit Januar 2002 für den Uefa-Cup-Teilnehmer. Zuvor war der ehemalige Nationalspieler für den SC Freiburg und Hannover 96 aktiv.
Der Präsident des Drittligisten Wuppertaler SV, Friedhelm Runge, muss sich ab November wegen neunfachen Prozessbetrugs vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. Runge, der dem WSV seit 1991 vorsteht, wird zur Last gelegt, "in neun Fällen vor Gericht wissentlich falsche Papiere vorgelegt haben". Dabei ging es um einen Streit um Patente mit einem früheren Geschäftspartner von Runges Unternehmen, das gleichzeitig Hauptsponsor des Vereins ist. Ein Sprecher des Amtsgerichts Düsseldorf betonte allerdings, dass sich Runge nicht wegen Urkundenfälschung verantworten müsse. Runge sagte der WZ, die Anzeige entbehre "jeder Grundlage", der Wuppertaler SV sei zudem "in seinem Bestand in keiner Weise gefährdet".
kna/sid/dpa
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