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21.11.2008
 

Kurzpässe

Keine Neuen für Bayern, Altintop kommt zurück

Der FC Bayern verpflichtet keine Zugänge in der Winterpause. Dafür steht der türkische Nationalspieler Hamit Altintop vor dem Comeback. Die Fifa droht dem peruanischen Verband mit dem Ausschluss. Petrik Sander, früher Coach von Energie Cottbus, wird neuer Trainer in Aalen.

Hamburg - Der FC Bayern hat seine personellen Planungen für diese Saison abgeschlossen und wird in der bevorstehenden Transferperiode nicht mehr aktiv werden. "Wir haben uns diese Woche mal zusammengesetzt und beschlossen, dass wir im Winter aus heutiger Sicht keinen mehr holen oder abgeben werden", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß der "Süddeutschen Zeitung".

Bayern-Spieler Altintop: Bald nicht mehr in Zivil
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Getty Images

Bayern-Spieler Altintop: Bald nicht mehr in Zivil

Sowohl Lukas Podolski als auch Toni Kroos, die beide Wechselabsichten geäußert hatten, werden in München bleiben. Die Verpflichtung des 84-maligen US- Nationalspielers Landon Donovan, der in den vergangenen Tagen als Gastspieler bei den Bayern trainierte, ist laut Hoeneß inzwischen perfekt. "Er wird jetzt auf jeden Fall bis zum 15. März bei uns spielen", bestätigte der Manager. Donovan steht bis 2011 bei Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer (MLS) unter Vertrag.

Hamit Altintop stieg beim FC Bayern nach einer zweiten längeren Zwangspause wegen einer Mittelfuß-Verletzung am Freitag wieder ins Mannschaftstraining ein. "Die Zeit für ein Comeback noch vor der Winterpause ist da", sagte Trainer Jürgen Klinsmann. Im Bundesliga-Heimspiel an diesem Samstag gegen Energie Cottbus gehört Altintop aber noch nicht wieder zum Kader. Der 25-Jährige hatte im vergangenen März bei einem Länderspiel der Türkei einen Mittelfußbruch erlitten.

Joseph Blatter, Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, hat Peru wegen des sich seit Monaten hinziehenden Streits zwischen dem Fußball-Verband und der Regierung bis Montag ein Ultimatum gestellt. "Das Problem in Peru ist, dass es eine Einmischung der Politik in den Fußball gibt", sagte der Schweizer in einer Pressekonferenz am Freitag in Santiago de Chile.

Wie Blatter weiter erklärte, erwarte er bis zum Wochenbeginn ein von beiden Seiten verfasstes offizielles Dokument, in dem eine Lösung des Konfliktes innerhalb von zehn Tagen vereinbart wird. Ansonsten werde man Peru aus der Fifa ausschließe, was einem Bann für alle internationalen Wettbewerbe gleichkäme.

Eine erste Fifa-Frist war am Freitag abgelaufen. In Peru fordern oberste Organe aus Staat und Sport den Rücktritt des Verbands-Chefs. Dem erst im vergangenen Jahr wiedergewählten Manuel Burga werden Missbrauch bei der Vergabe von Ämtern und Geldern vorgeworfen. Zudem habe er die Statuten des Fußball-Verbandes nicht an die herrschenden Sportgesetze angepasst, weshalb ihm für fünf Jahre das Recht entzogen wurde, seine Funktion auszuüben.

Fußball-Drittligist VfR Aalen hat den früheren Cottbuser Bundesliga-Coach Petrik Sander als neuen Cheftrainer verpflichtet. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wird der 48- Jährige Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen auf den Posten des Sportdirektors gewechselten Jürgen Kohler. Die Verpflichtung wirkt überraschend, da zunächst der frühere Bundesliga-Profi Markus Schupp als Wunschkandidat der Schwaben galt.

all/sid/dpa

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