Sonntag, 22. November 2009

Sport



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11.03.2009
 

Kurzpässe

Riquelme lässt Nationaltrainer Maradona stehen

Nicht weinen, Argentinien: Regisseur Riquelme will nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen - wegen Trainer Diego Maradona. Dieser will "nicht in Tränen ausbrechen". Frisuren- und Ballkünstler Marcelinho wechselt den Verein, Roberto Donadoni wird Trainer des SSC Neapel.

Hamburg - Argentiniens Mittelfeldstar Juan Román Riquelme hat nach einem Streit mit Nationaltrainer Diego Maradona seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. "Wir haben unterschiedliche Einstellungen, unterschiedliche Denkweisen. Wir können nicht mehr zusammenarbeiten. Das Thema Seleccion ist für mich beendet", sagte der Spielmacher von Maradonas Ex-Verein Boca Juniors Buenos Aires dem TV-Sender Canal 13.

Riquelme (l.) und Maradona zu guten Zeiten in Peking 2008; "Können nicht mehr zusammenarbeiten"
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AP

Riquelme (l.) und Maradona zu guten Zeiten in Peking 2008; "Können nicht mehr zusammenarbeiten"

Wenige Stunden zuvor hatte Maradona noch angekündigt, den Regisseur für die anstehenden Spiele in der WM-Qualifikation zu nominieren. "Dass er nun nicht mehr zum Nationalteam kommen will, macht mich traurig, aber ich werde nicht in Tränen ausbrechen. Er war in meinem Kopf, jetzt ist sein Name ausradiert", sagte Maradona nach dem Rücktritt.

Die Differenzen waren entstanden, nachdem Maradona Riquelme nicht für das Länderspiel in Frankreich am 11. Februar berufen hatte. Zudem hatte Maradona seinem Spielmacher mangelnde Fitness vorgeworfen.

1899 Hoffenheim kann im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wieder auf den früheren Nationaltorhüter Timo Hildebrand zurückgreifen. Der 29-Jährige kann nach seinen muskulären Problemen im Oberschenkel wieder am Mannschaftstraining teilnehmen und steht vor seinem dritten Pflichtspiel für den Aufsteiger. "Nach meiner Schambeinprellung und der Verletzung im Oberschenkel kam mein Einsatz gegen Leverkusen im Nachhinein zu früh. Jetzt fühle ich mich gut, bin gegen Eintracht wieder dabei", sagte Hildebrand, der im Winter vom spanischen Erstligisten FC Valencia nach Hoffenheim gewechselt war.

Nach sieben Monaten kehrt der frühere Bundesliga-Profi Marcelinho dem brasilianischen Erstligisten Flamengo Rio de Janeiro den Rücken und wechselt zum Liga-Rivalen Curitiba FC. Der 33-Jährige, der in Deutschland für Hertha BSC Berlin und den VfL Wolfsburg spielte, hatte seinen bis Ende 2010 datierten Vertrag bei Flamengo wegen verspäteter Gehaltszahlungen aufgelöst. In der Jubiläumssaison ist Marcelinho, der bis Dezember unterschrieb, der Top-Zugang des Erstligisten aus Curitiba. Der Club feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Der frühere italienische Nationaltrainer Roberto Donadoni ist neuer Coach des SSC Neapel. Der Serie-A-Club präsentierte den 45-Jährigen am Mittwoch als Nachfolger des entlassenen Edy Reja. Donadoni unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Der ehemalige Star des AC Mailand war nach dem Viertelfinal-K.o. im Elfmeterschießen bei der EM 2008 gegen den späteren Europameister Spanien von Marcello Lippi abgelöst worden. Zuvor war er Vereinstrainer in Lecco, beim FC Genua und in Livorno.

Die weltweite Finanzkrise verzögert beim Zweitligisten FC St. Pauli die geplante Runderneuerung des Millerntorstadions. Der für den diesjährigen Sommer vorgesehene Abriss und Neubau der maroden Haupttribüne muss voraussichtlich um zwölf Monate verschoben werden. Die Hamburger können den Kredit für die veranschlagten Baukosten in Höhe von rund 14 Millionen Euro derzeit nicht absichern.

fpf/sid/dpa

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