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23.03.2009
 

Fußball-Abstiegskampf

Wehen und Jena entlassen Trainer und Manager

Notbremsen im Abstiegskampf: Sowohl bei Zweitligist Wehen Wiesbaden als auch bei Drittligist Carl Zeiss Jena wurden Trainer und Manager ihrer Ämter enthoben. Die vorübergehenden Nachfolger wurden im eigenen Verein gefunden.

Hamburg - Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden hat auf die Misere in der zweiten Bundesliga reagiert und Trainer Wolfgang Frank sowie Manager Uwe Stöver beurlaubt. "Das soll ein Signal für die Mannschaft, Fans und Sponsoren sein, die letzte kleine Chance auf den Verbleib in der Klasse noch wahrzunehmen", hieß es in einer Presseerklärung von Wehen Wiesbaden.

Entlassener Frank: Letzte kleine Chance auf den Verbleib in der Klasse
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DPA

Entlassener Frank: Letzte kleine Chance auf den Verbleib in der Klasse

Für Frank, der erst in der Winterpause die Nachfolge von Christian Hock angetreten hatte, sollen der ehemalige Kapitän Sandro Schwarz und der bisherige Co-Trainer Hans-Werner Moser vorübergehend das Training übernehmen. Als Begründung für die Beurlaubung von Frank gab der Club "Misserfolg" an. Zudem habe Frank die Mannschaft nicht mehr erreicht.

Zwar hatte Frank den Verein erstmals in der Clubgeschichte ins Viertelfinale des DFB-Pokals geführt, wo Wehen 1:2 beim Erstligisten Hamburger SV gescheitert war, doch in der Liga liegt Wehen auf dem letzten Platz. Das 1:2 am Freitag beim FSV Frankfurt war die siebte Niederlage in Folge. Der Club hat bereits acht Zähler Rückstand auf Relegationsplatz 16. Der Posten von Manager Stöver wird zunächst nicht neu besetzt. Die Aufgaben sollen clubintern aufgeteilt werden.

Entlassungen auch in Jena

Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge und dem Absturz auf Abstiegsrang 18 hat Fußball-Drittligist Carl Zeiss Jena Trainer Rene van Eck und Sportdirektor Carsten Linke entlassen. Marc Fascher, zuletzt Trainer der Sportfreunde Siegen, wird van Ecks Nachfolger und soll den Zweitliga-Absteiger vor dem Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit bewahren.

"Unsere sportliche Situation ist bedrohlich. Wir stehen unterhalb der Linie und mussten so handeln", sagte Präsident Peter Schreiber am Abend auf einer Pressekonferenz: "Wir dürfen in dieser wichtigen Phase nichts unversucht lassen, den Klassenerhalt zu schaffen. Diesem unbedingten Ziel ist alles unterzuordnen."

Fascher, der vor seinem Engagement in Siegen den Drittligisten Kickers Emden trainiert hatte, sprach von einer "reizvollen Aufgabe. Die 3. Liga hat eine sehr gute Qualität, der Klassenerhalt ist absolut möglich." Der 40-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Mark Zimmermann bleibt Co-Trainer.

jar/sid

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