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04.04.2009
 

Trainer-Zukunft

Klinsmann hofft auf "viele, viele Jahre" München

"Ich gehe in meiner Arbeit auf": Jürgen Klinsmann will trotz vieler Höhen und Tiefen während seiner ersten Saison noch sehr lange in München bleiben. Helfen soll dem Trainer dabei Manager Uli Hoeneß - obwohl dessen Wechsel in den Präsidentensessel schon beschlossen ist.

Hamburg - Er durchlebt eine Saison mit Höhen und Tiefen, beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) droht ein weiterer Rückschlag, doch Trainer Jürgen Klinsmann kann sich dennoch eine langfristige Zukunft bei Bayern München vorstellen. "Es gibt da kein zeitliches Limit. Natürlich wird irgendwann mal ein Nachfolger kommen, das ist der Gang der Dinge - aber ich hoffe, erst in vielen, vielen Jahren", sagte der 44-Jährige dem "Münchner Merkur".

Bayern-Trainer Klinsmann: Rosige Zukunft
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DPA

Bayern-Trainer Klinsmann: Rosige Zukunft

Er gehe in seiner Arbeit beim Meister auf, so der ehemalige Bundestrainer, seine Aufgabe mache ihm "unglaublich viel Freude. Da definiere ich mich nicht über ein, zwei, drei oder vier Jahre." Klinsmann kam im vergangenen Sommer nach München, wo er zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Vereinstrainer tätig ist und einen Vertrag bis zum Juni 2010 besitzt.

Die Zukunft des FC Bayern malt Klinsmann rosig - ob sie nun mit ihm oder ohne ihn gestaltet wird. "Egal, wann ein neuer Trainer kommt, er wird hier ein Fundament vorfinden, das extraklasse ist. Er kann anfangen und sagen: Ich bin sofort konkurrenzfähig mit den Besten in Europa", sagte er.

In der Münchner Tageszeitung "tz" sprach Klinsmann über seine Hoffnung, noch möglichst lange mit Uli Hoeneß zusammenarbeiten zu dürfen - obwohl der Wechsel des Bayern-Managers ins Präsidentenamt zum Jahresende als beschlossen gilt. "Ich wünsche mir, dass er noch das eine oder andere Jahr weitermacht", sagte Klinsmann.

Hoeneß sei für ihn "unheimlich hilfreich, seine Erfahrung, sein Blick, seine Visionen, dass ich mich ständig austauschen kann. Meine Wertschätzung für ihn ist unglaublich groß. Der Uli hat einfach eine Nase wie kein anderer für den Fußball-Markt." Sollte Hoeneß den Manager-Posten aber wie vorgesehen aufgeben, könne die Nachfolge aus seiner Sicht frei diskutiert werden, sagte Klinsmann. "Ich hätte null Vorbehalte gegenüber einem Namen, der jetzt gerade kursiert." Auch Oliver Kahn, dem er als Bundestrainer den Platz im WM-Tor 2006 verwehrte, stünde Klinsmann aufgeschlossen gegenüber.

goe/sid

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