Hamburg - Trainer Jürgen Klinsmann will die Berliner Tageszeitung "taz" auf Schadensersatz und Unterlassung verklagen. Nach Angaben der "taz" hat die Zeitung ein entsprechendes Schreiben der von Klinsmann beauftragten Anwälte erhalten. Darin heißt es, dass sich Klinsmann "zutiefst und massiv" in seiner Menschenwürde und seinem Persönlichkeitsrecht verletzt fühle.
Bayern-Trainer Klinsmann: Zutiefst verletzt
Die Zeitung soll eigenen Angaben zufolge eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung unterzeichnen, andernfalls werde "gerichtliche Hilfe" in Anspruch genommen.
Die Anwaltskanzlei setzt einen Streitwert von 100.000 Euro an und fordert bei Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000 Euro. Die "taz" erklärte, man denke nicht daran, eine solche Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterschreiben und sehe einem Prozess gelassen entgegen.
Bayern-Sprecher Markus Hörwick hatte die Darstellung des gekreuzigten Coaches bereits als "die vielleicht schlimmste Entgleisung, die es in den deutschen Medien jemals gegeben hat" bezeichnet.
fpf/sid/dpa
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