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27.04.2009
 

Krise bei Bayern

Hoeneß und Rummenigge verteidigen Klinsmann-Rauswurf

"Wir mussten die psychologische Barriere der Mannschaft zur Seite räumen": Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß haben die Trennung von Trainer Jürgen Klinsmann verteidigt. Bei der Entscheidung habe auch der Sieg von Energie Cottbus über den VfL Wolfsburg eine Rolle gespielt.

München - Die Entscheidung gegen Klinsmann fiel laut Manager Hoeneß einstimmig. Gemeinsam mit Teammanager Christian Nerlinger haben die Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Rummenigge am Sonntagnachmittag mehrere Stunden über eine Entlassung des zuletzt stark kritisierten Trainers beraten. "Nebenbei haben wir das Wolfsburg-Spiel in Cottbus verfolgt", beschrieb Hoeneß das Treffen am Montag auf einer Pressekonferenz. Das Ergebnis habe laut Hoeneß eine "Jetzt erst recht"-Reaktion bei den Teilnehmern der Runde ausgelöst. Schließlich habe man dank der "tollen Cottbuser" jetzt noch die Chance, "mit neuem Schwung das Unglaubliche zu schaffen", so Uli Hoeneß.

"Wir haben uns in den vergangenen Wochen große Sorgen gemacht, dass wir unsere sportlichen Ziele verfehlen", sagte Rummenigge und meinte damit die direkte Qualifikation für die Champions League. "Um dieses Mindestziel zu erreichen, mussten wir die psychologischen Barriere, die man am Samstag bei der Mannschaft auf dem Platz gesehen hat, zur Seite räumen", so Rummenigge. Bayern hatte am Samstag im Heimspiel gegen den FC Schalke nach einem durchwachsenen Auftritt 0:1 verloren.

Der gesamte Vorstand habe Klinsmann dann die Entscheidung am Montagmorgen in einem Gespräch mitgeteilt, so Hoeneß, der Klinsmanns Reaktion mit den Worten "er war überrascht" beschrieb. Klinsmann habe alle Unterstützung der Bayern-Bosse gehabt, "wir haben immer alles gegeben", sagte Hoeneß. "Wir waren in dieser Saison nicht einmal Tabellenführer, das ist einfach zu wenig."

"Wir haben alle wichtigen Spiele verloren", sagte Hoeneß. Klinsmanns Konzept habe durchaus überzeugt, betonte Hoeneß: "Aber das beste Konzept hilft nichts, wenn die Ergebnisse nicht stimmen." Was seit Weihnachten auf dem Platz zu sehen gewesen sei, sei nicht das, was der Verein sich vorgestellt habe. Gerade auch die zweite Halbzeit gegen Schalke habe nicht den Eindruck vermittelt, dass die Spieler die psychische Kraft hätten, ein solches Spiel noch umzubiegen.

Mit Interimscoach Jupp Heynckes will man im Bundesliga-Titelkampf noch einmal angreifen und "wenigstens" den erneuten Einzug in die Champions League schaffen. "Ich tue das für den FC Bayern, der mir das Sprungbrett in den internationalen Fußball gegeben hat, und aus Freundschaft zu Uli Hoeneß", sagte der Ex-Nationalspieler, der die Bayern erstmals am kommenden Samstag gegen Gladbach (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) betreuen wird, der "Rheinischen Post".

Heynckes wird aber nur bis Saisonende aushelfen. "Diese Lösung gilt nur für fünf Spiele", sagte Rummenigge. Für die kommende Saison wird ein neuer Cheftrainer gesucht. Bislang sei noch kein Kandidat kontaktiert worden.

mig/ap

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27.05.2009 von Diddl:

Wenn sich die anderen Vereine mit dem begnügen würden, was sie erwirtschaften, wäre es ja kein Problem. Dumm sind nur die sonstigen Zuwendungen und Schulden. mehr...

27.05.2009 von noodl:

Chelsea klebte aber auch das Pech and den Schuhen - letztes Jahr im Elfmeterschießen den kürzeren gezogen, dieses Jahr im Halbfinale 3 reguläre Elfer nicht bekommen - das ist schon böse. Aber so ist nunmal Fussball. Mal verliert [...] mehr...

26.05.2009 von Andreas.Tombrink:

Ja..kann sein: aber das hat nicht immer was mit Fussball zu tun..... Ich sag nur Chelsea: wie lange müssen wir noch auf deren CL Sieg warten...das wird wohl nix mehr.... Und Inter hatte international bis auf Auftritte im [...] mehr...

26.05.2009 von Frankenfan: Andere Liga?

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26.05.2009 von sitiwati: das Ballack

nicht der Beste Freund von BT ist, hat er ja bewiesen ( ermöchte halt gern sein eigenes Süppchen kochen ) dei Natioanlspieler haben ja alle schon mal ihre Berater und Manager hintenan und wahrscheinlich hat es den herren [...] mehr...

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