München - Die Entscheidung gegen Klinsmann fiel laut Manager Hoeneß einstimmig. Gemeinsam mit Teammanager Christian Nerlinger haben die Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Rummenigge am Sonntagnachmittag mehrere Stunden über eine Entlassung des zuletzt stark kritisierten Trainers beraten. "Nebenbei haben wir das Wolfsburg-Spiel in Cottbus verfolgt", beschrieb Hoeneß das Treffen am Montag auf einer Pressekonferenz. Das Ergebnis habe laut Hoeneß eine "Jetzt erst recht"-Reaktion bei den Teilnehmern der Runde ausgelöst. Schließlich habe man dank der "tollen Cottbuser" jetzt noch die Chance, "mit neuem Schwung das Unglaubliche zu schaffen", so Uli Hoeneß.
"Wir haben uns in den vergangenen Wochen große Sorgen gemacht, dass wir unsere sportlichen Ziele verfehlen", sagte Rummenigge und meinte damit die direkte Qualifikation für die Champions League. "Um dieses Mindestziel zu erreichen, mussten wir die psychologischen Barriere, die man am Samstag bei der Mannschaft auf dem Platz gesehen hat, zur Seite räumen", so Rummenigge. Bayern hatte am Samstag im Heimspiel gegen den FC Schalke nach einem durchwachsenen Auftritt 0:1 verloren.
Der gesamte Vorstand habe Klinsmann dann die Entscheidung am Montagmorgen in einem Gespräch mitgeteilt, so Hoeneß, der Klinsmanns Reaktion mit den Worten "er war überrascht" beschrieb. Klinsmann habe alle Unterstützung der Bayern-Bosse gehabt, "wir haben immer alles gegeben", sagte Hoeneß. "Wir waren in dieser Saison nicht einmal Tabellenführer, das ist einfach zu wenig."
"Wir haben alle wichtigen Spiele verloren", sagte Hoeneß. Klinsmanns Konzept habe durchaus überzeugt, betonte Hoeneß: "Aber das beste Konzept hilft nichts, wenn die Ergebnisse nicht stimmen." Was seit Weihnachten auf dem Platz zu sehen gewesen sei, sei nicht das, was der Verein sich vorgestellt habe. Gerade auch die zweite Halbzeit gegen Schalke habe nicht den Eindruck vermittelt, dass die Spieler die psychische Kraft hätten, ein solches Spiel noch umzubiegen.
Mit Interimscoach Jupp Heynckes will man im Bundesliga-Titelkampf noch einmal angreifen und "wenigstens" den erneuten Einzug in die Champions League schaffen. "Ich tue das für den FC Bayern, der mir das Sprungbrett in den internationalen Fußball gegeben hat, und aus Freundschaft zu Uli Hoeneß", sagte der Ex-Nationalspieler, der die Bayern erstmals am kommenden Samstag gegen Gladbach (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) betreuen wird, der "Rheinischen Post".
Heynckes wird aber nur bis Saisonende aushelfen. "Diese Lösung gilt nur für fünf Spiele", sagte Rummenigge. Für die kommende Saison wird ein neuer Cheftrainer gesucht. Bislang sei noch kein Kandidat kontaktiert worden.
mig/ap
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Wenn sich die anderen Vereine mit dem begnügen würden, was sie erwirtschaften, wäre es ja kein Problem. Dumm sind nur die sonstigen Zuwendungen und Schulden. mehr...
Chelsea klebte aber auch das Pech and den Schuhen - letztes Jahr im Elfmeterschießen den kürzeren gezogen, dieses Jahr im Halbfinale 3 reguläre Elfer nicht bekommen - das ist schon böse. Aber so ist nunmal Fussball. Mal verliert [...] mehr...
Ja..kann sein: aber das hat nicht immer was mit Fussball zu tun..... Ich sag nur Chelsea: wie lange müssen wir noch auf deren CL Sieg warten...das wird wohl nix mehr.... Und Inter hatte international bis auf Auftritte im [...] mehr...
Trotz des ewigen Jammerns der Bayern Führung ist der FCB interessanterweise der Verein mit dem 4. größten Umsatz weltweit. Besser sind nur ManU, Real und Barca. Da Bayern im Gegensatz zu diesen Mannschaften seit Jahren immer das [...] mehr...
nicht der Beste Freund von BT ist, hat er ja bewiesen ( ermöchte halt gern sein eigenes Süppchen kochen ) dei Natioanlspieler haben ja alle schon mal ihre Berater und Manager hintenan und wahrscheinlich hat es den herren [...] mehr...
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