Hamburg - So eine Ablösesumme gab es noch nie: Real Madrid hat Manchester United rund 93 Millionen Euro für
Cristiano Ronaldo geboten - die Briten haben bereits erklärt, das Angebot für den portugiesischen Nationalspieler annehmen zu wollen. Bislang lag der Rekord bei Zinédine Zidane, der 2001 für mehr als 70 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real Madrid wechselte.
In einer am Donnerstag auf der Internet-Seite des Clubs veröffentlichten Mitteilung wird Ronaldo genehmigt, mit den Spanieren zu verhandeln. "Auf Cristianos Verlangen - der wiederholt seinen Wunsch ausgedrückt hat, Manchester zu verlassen - und nach Diskussionen mit den Vertretern des Spielers hat United zugestimmt, Real Madrid die Erlaubnis zu geben, mit dem Spieler zu sprechen." Real äußerte daraufhin auf seiner Internet-Seite die Hoffnung, sich "in den kommenden Tagen" mit dem Portugiesen zu einigen. Die Engländer setzten dem spanischen Rekordmeister für eine Einigung mit Ronaldo eine Frist bis zum 30. Juni.
Der 24 Jahre alte Offensivspieler besitzt beim englischen Meister noch einen Vertrag bis 2012. Ronaldo startete seine Karriere 2001 bei Sporting Lissabon. Im August 2003 wechselte er als 18-Jähriger für 17,5 Millionen Euro zu Manchester United in die Premier League. In 292 Spielen für United erzielte er 118 Treffer, holte drei englische Meisterschaften und einen Champions-League-Sieg. 2008 wurde er sowohl zum Weltfußballer als auch zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.
Für Real Madrid wäre es der zweite Megatransfer in diesem Sommer. Erst am Dienstag hatten die Spanier den brasilianischen Mittelfeldspieler Kaká für 65 Millionen Euro vom AC Mailand verpflichtet.
Bereits im vergangenen Sommer soll Real Madrid umgerechnet 85 Millionen Euro für einen Wechsel Ronaldos nach Spanien geboten haben. Damals sagte der Portugiese nach einem ausführlichen Gespräch mit Manchesters Teammanager Sir Alex Ferguson jedoch ab. "Ferguson hat sich meine Argumente angehört und ich seine. Zusammen haben wir entschieden, dass es das Beste ist, dass ich nächste Saison bei Manchester United bleiben werde", hatte Ronaldo der portugiesischen Zeitung "Publico" in einem Interview gesagt.
Im Gegensatz zur vergangenen Sommerpause dürfte der Wechsel diesmal wohl mit ziemlicher Sicherheit zustande kommen. Real-Präsident Florentino Pérez hatte nach seiner Rückkehr als Clubchef mehrmals betont, Ronaldo unbedingt verpflichten zu wollen.
wit/AP/Reuters/sid/dpa
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Ich habe, als ich hörte, die Scheichs würden bei City einsteigen, vermutet, sie wüssten nicht, was sie mit den Ölmilliarden machen sollen. Bisher hat ihnen ManCity auch nicht viel Freude bereitet. Die meisten Spieler, die sie [...] mehr...
Ich erinnere mich noch an die Kritik, die ManCity zu hören bekam. Als ManCity Millionen in Europa verteilen wollte, musste keiner an seine großen Schulden denken. Aber das war ja vor der Wirtschaftskrise. mehr...
Völlig überlesen, dass Real noch Heinze sowie 21 Mill. € anbieten soll. Ich glaube nicht, dass Liverpool sich leisten kann, einen Spieler, den Ferguson aussortiert hat, übrigens völlig zu Recht, wie die Leistungen, die er bei [...] mehr...
Perez bietet ja anstelle von Robben , Heinze und 21 Mio . Kann sich Benitez ja aussuchen was er besser findet. Marktwert und Verschuldung aus der Balance bei United ist kurzfristig kein Problem , da Glazer nicht verkaufen will [...] mehr...
Und ich hatte gehofft, er würde zu Arsenal gehen, jedoch habe ich noch die Hoffnung, dass der Deal nicht klappen könnte, da ihnen Robben angesichts der vielen Verletzungen, die ihn im Laufe einer Saison so plagen, den Reds nicht [...] mehr...
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